• Startseite
  • Magazin
  • Ausschlag bei Hunden: häufige Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten
Ausschlag bei Hunden

Ausschlag bei Hunden: häufige Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Hautausschlag ist bei Hunden ein verbreitetes Problem und kann verschiedene Ursachen haben. Obwohl prinzipiell jeder Hund davon betroffen sein kann, sind die Haut und das Fell bei einigen Rassen besonders empfindlich, sodass diese überdurchschnittlich oft unter Hautinfektionen leiden.

Welche Ursachen ein Ausschlag bei Hunden haben kann und wie er sich am besten behandeln lässt, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Häufige Ursachen für Ausschlag bei Hunden

Ausschlag kann bei Hunden ganz verschiedene Ursachen haben. In vielen Fällen wird er durch eine Infektion der Haut mit Pilzen oder Bakterien ausgelöst. Darüber hinaus kann er jedoch ebenso die Folge einer Allergie oder eines Befalls mit Parasiten sein.

Um der genauen Ursache für den Ausschlag Ihres Hundes auf den Grund zu gehen, ist ein Besuch beim Tierarzt unerlässlich. Dieser kann anhand von Untersuchungen den Auslöser bestimmen und die notwendigen Maßnahmen für die Behandlung der Hautprobleme festlegen.

Bakterien als Ursache für Ausschlag bei Hunden

Für eine bakterielle Hautentzündung ist bei Hunden in den meisten Fällen eine Infektion mit Staphylokokken verantwortlich. Leidet ihr Hund unter einem Ausschlag, der durch Bakterien verursacht wurde, zeigen sich die Hautprobleme vor allem am Rumpf. Sie können jedoch auch andere Körperregionen, wie zum Beispiel die Ellbogen und die Pfoten, betreffen.

Für Menschen ist diese Form der Hautinfektion nicht gefährlich. Sie müssen also keine Sorge haben, dass Sie sich bei Ihrem Hund anstecken.

Eine bakterielle Hautinfektion zeigt sich bei Hunden insbesondere durch folgende Symptome:

  • Eitrige und gerötete Haut
  • Haarausfall
  • Juckreiz
  • Gelbe Pusteln

Behandlung einer bakteriellen Hautinfektion

Für die Behandlung einer bakteriellen Hautinfektion bei Hunden ist es in der Regel erforderlich, das Fell an den vom Ausschlag betroffenen Stellen zu entfernen und den Vierbeiner mit einem antibiotischen Shampoo zu waschen. Nach dem Abtrocknen kann der Ausschlag des Hundes dann mit einer vom Tierarzt verordneten antibiotischen Salbe behandelt werden.

Durch das Anlegen eines Trichters können Sie vermeiden, dass Ihr Hund sich leckt und den Ausschlag dadurch weiter verschlimmert. Sofern Sie die verschriebenen Antibiotika gemäß den Anweisungen Ihres Tierarztes verwenden, sollte Ihr Hund die Hautinfektion schon bald überstanden haben. In seltenen Fällen kann für die Behandlung jedoch auch ein Eingriff erforderlich sein.

Pilze als Ursache für Ausschlag bei Hunden

Oft sind es nicht Bakterien, sondern Pilze, die bei Hunden zu Hautproblemen wie Ausschlag führen. Ist das bei Ihrem Vierbeiner der Fall, handelt es sich dabei vermutlich um Pilze der Gattungen Trichophyton oder Mikrosporum. Die Infektion beginnt meist an den Beinen und am Kopf. Unbehandelt breitet sie sich jedoch schnell auf den gesamten Körper des Tieres aus.

Beachten Sie unbedingt, dass auch Sie sich mit der Pilzinfektion Ihres Hundes anstecken können. Gründliches Händewaschen gehört daher nach jeder Behandlung Ihres Vierbeiners zum Pflichtprogramm. Falls Sie Kinder haben, sollten diese den Kontakt mit dem kranken Tier vorerst vermeiden.

Eine Hautinfektion mit Pilzen lässt sich anhand der folgenden Symptome erkennen:

  • Kreisförmiger Haarausfall
  • Hautverkrustungen mit trockenem Mittelpunkt
  • Ausschlag zunächst nur an den Beinen und am Kopf
  • Ohne Behandlung Ausbreitung auf den gesamten Körper möglich

Behandlung einer Hautinfektion mit Pilzen

Auch für die Behandlung einer Hautinfektion mit Pilzen ist zunächst das Entfernen des Fells an den betroffenen Stellen erforderlich. Die Reinigung mit einem speziellen pilztötenden Shampoo sorgt dafür, dass die Pilze auf der Haut absterben und der Ausschlag Ihres Hundes nach und nach verschwindet.

Parasiten als Ursache für Ausschlag bei Hunden

Eine weitere mögliche Ursache für Hautentzündungen und Ausschlag bei Hunden ist ein Befall mit Parasiten. Neben Flöhen können auch Zecken oder Milben für die Hautprobleme Ihres Vierbeiners verantwortlich sein.

Zu den Symptomen, die dabei auftreten, zählen insbesondere Haarausfall, Juckreiz und verkrustete Stellen auf der Haut. Neben dem Bauch und der Brust sind oft auch die Ohren sowie die Vorderbeine des Hundes betroffen.

Behandlung einer von Parasiten ausgelösten Hautinfektion

Um Flöhe und Zecken abzutöten, sind zahlreiche Produkte in Form von Shampoos, Puder, Sprays und Halsbändern erhältlich. Zumindest bei Zecken sollten Sie aufgrund des Risikos einer Infektion mit einer gefährlichen Krankheit wie Borreliose jedoch vor allem Wert auf ein schnelles Entfernen vom Körper Ihres Hundes legen.

Leidet Ihr Hund unter Ohrenmilben, lassen Sie diese am besten von einem Tierarzt entfernen. An den vom Ausschlag betroffenen Stellen sollte zunächst das Fell gestutzt und die Haut dann mit Desinfektionsmittel gereinigt werden.

Allergien als Ursache für Ausschlag bei Hunden

Schätzungen zufolge leidet ungefähr jeder fünfte Hund unter einer Allergie. Dabei handelt es sich um eine Überreaktion des Immunsystems, welches eine eigentlich harmlose Substanz aus der Umwelt als gefährlich einstuft und zu bekämpfen versucht.

Neben Symptomen wie Verdauungsbeschwerden und Ohrenentzündungen führen Allergien bei Hunden insbesondere zu Ausschlag und starkem Juckreiz.

Behandlung eines allergiebedingten Ausschlags

Die Behandlung der Allergie und damit die des Ausschlags hängt davon ab, unter welcher Allergie Ihr Hund genau leidet. Besonders verbreitet sind die Flohbissallergie, Futtermittelallergien sowie die Atopische Dermatitis.

Bei einer Flohbiss- oder Futtermittelallergie stellt eine Vermeidung des Kontakts mit dem Allergen die wirkungsvollste Behandlungsmethode für Ihren Hund dar. Dementsprechend gilt es einen Flohbefall zu verhindern, beziehungsweise auf ein anderes Futter umzusteigen.

Bei einer Atopischen Dermatitis, die durch diverse Stoffe aus der Umwelt ausgelöst werden kann und nicht zuletzt einen juckenden Ausschlag bei Ihrem Hund verursacht, ist das jedoch kaum möglich. In diesem Fall können Medikamente die akuten Symptome lindern und eine Desensibilisierung langfristig Besserung bringen.

Petplan übernimmt die Behandlungskosten

Leidet Ihr Hund unter einem Ausschlag, kommen Sie nicht um einen Besuch beim Tierarzt herum. Die Kosten für Untersuchungen und Behandlungen können je nach Ursache durchaus eine große Belastung für Ihre Haushaltskasse darstellen.

Mit einer Hundekrankenversicherung von Petplan können Sie sich dagegen schützen. Berechnen Sie Ihre Prämie am besten noch heute und lassen Sie uns Ihren Antrag bequem online zukommen.

Jetzt Versicherung abschließen

Berechne deinen Beitrag

Umfassende Deckung Freie Tierarztwahl
Kein Kündigungsrecht für den Versicherer im Schadensfall Schnelle Schadenbearbeitung

Petplan

Petplan ist ein Handelsname der Tiergarant Versicherungsdienst GmbH und bevollmächtigter Assekuradeur der UVM Verzekeringsmaatschappij N.V. in Hogeveen in den Niederlanden.

Tiergarant Versicherungsdienst GmbH Karmarschstraße 34, 30159 Hannover