Aktuell gibt es schätzungsweise rund 100 unterschiedliche Katzenrassen, die sich zum Teil auch hinsichtlich ihrer Ansprüche bei der Haltung recht deutlich voneinander unterscheiden.

In unserem Rasselexikon stellen wir Ihnen die verschiedenen Katzenrassen ausführlich vor und helfen Ihnen so dabei, den passenden Vierbeiner zu finden.

Geschichte der Katze als Haustier

Katzen werden bereits seit rund 5.000 Jahren als Haustiere gehalten. Ihre Domestizierung begann vermutlich im Norden der syrischen Wüste. Zunächst wurden Katzen vor allem für die Mäusejagd gehalten. In vielen Kulturen wurden sie zudem mit Gottheiten in Verbindung gebracht.

Die gezielte Zucht von Rassekatzen ist jedoch noch eine vergleichsweise junge Erscheinung, die erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zunehmend an Bedeutung gewann.

Heute leben laut Statista alleine in Deutschland fast 15 Millionen Katzen, was ihnen noch deutlich vor Hunden den ersten Platz unter den beliebtesten Haustieren des Landes einbringt.

Katzenrassen mit langem und kurzem Fell

Im Vergleich zu Hunden unterscheiden sich die verschiedenen Katzenrassen hinsichtlich ihrer körperlichen Merkmale deutlich weniger voneinander. Das liegt vor allem daran, dass Katzen nie für zahlreiche unterschiedliche Einsatzzwecke gezüchtet wurden.

Nichtsdestotrotz haben die Zuchtbemühungen der vergangenen Jahrzehnte eine Vielzahl unterschiedlicher Katzenrassen hervorgebracht.

Die Rassen werden traditionell in Langhaar-, Halblanghaar- und Kurzhaarkatzen unterteilt. Zu den Langhaarkatzen zählen heute allerdings nur noch die Perserkatze sowie einige ihrer Farbvarianten, die im Laufe der Zeit einen eigenen Namen erhalten haben. Alle anderen Katzenrassen mit einem längeren Fell zählen zu den Halblanghaarkatzen.

Hybridkatzen werden immer beliebter

In den letzten Jahren erfreuen sich sogenannte Hybridkatzen zunehmender Beliebtheit. Bei diesen handelt es sich um Kreuzungen aus Hauskatzen und Wildkatzen. Bekannte Hybridkatzen sind die Savannah Katze sowie die Bengalkatze. Je nachdem vor wie vielen Generationen zuletzt Wildkatzen eingekreuzt wurden, ist die Haltung zum Teil mit strengen Auflagen verbunden.

Katzenrassen ohne Fell

Einige Katzenrassen besitzen fast kein Fell. Zu den bekanntesten Vertretern dieser Nacktkatzen zählt die beinahe haarlose Sphynx-Katze aus Kanada. Trotz ihres gewöhnungsbedürftigen Aussehens sind Katzen ohne Fell mittlerweile recht beliebt. Wenn Nacktkatzen keine Tasthaare besitzen, gelten sie in Deutschland allerdings als Qualzuchten und sind dementsprechend verboten.

Besonders große Katzenrassen

Im Durchschnitt erreichen Hauskatzen bei einer Länge von 50 Zentimetern ein Gewicht von vier Kilogramm. Es gibt jedoch einige Katzenrassen, die deutlich größer und schwerer werden. Dazu zählen unter anderem die Maine Coon, die Norwegische Waldkatze sowie die Ragdoll. Männliche Exemplare dieser Katzenrassen erreichen nicht selten ein Gewicht von mehr als neun Kilogramm.

Leistungsstarke Krankenversicherung für alle Katzenrassen

Wird eine Katze krank oder erleidet eine Verletzung, kann das zu hohen Tierarztkosten führen. Rechnungsbeträge von mehreren hundert Euro sind keine Seltenheit und können schnell zu einer enormen finanziellen Belastung werden. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen dringend, eine Katzenkrankenversicherung für Ihre Rassekatze abzuschließen. Bei Petplan stehen Ihnen zu diesem Zweck drei leistungsstarke Tarife zur Auswahl.