Gelbsucht bei Katzen

Gelbsucht bei Katzen

Gelbsucht (Ikterus) ist eine Erkrankung des Stoffwechsels, von der auch Katzen betroffen sein können. Für den Ausbruch der Krankheit kommen verschiedene Ursachen infrage. Da die Gelbsucht für Ihre Katze tödlich enden kann, ist es wichtig, sie rechtzeitig von einem Tierarzt behandeln zu lassen.

Welche Ursachen Ikterus bei Katzen haben kann und welche Symptome Sie beachten müssen, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Mögliche Ursachen von Gelbsucht bei Katzen

Die Gelbsucht wird bei Ihrer Katze durch eine Störung des Stoffwechsels verursacht. Eigentlich handelt es sich bei ihr um keine richtige Krankheit, sondern lediglich um ein Symptom, das durch verschiedene Grunderkrankungen ausgelöst werden kann.

Diese Ursachen können zu Gelbsucht bei Katzen führen:

  • Erkrankungen der Leber (zum Beispiel eine Leberverfettung oder Entzündungen wie Hepatitis)
  • Probleme mit der Galle (zum Beispiel eine Entzündung der Gallenwege oder ein Störung des Gallenabflusses)
  • Blutkrankheiten (zum Beispiel ein von Parasiten verursachter Zerfall der roten Blutkörperchen)

Gelbsucht bei Katzen erkennen

Leidet die betroffene Katze lediglich unter einer leichten Gelbsucht, kommt es zu einer gelben Färbung der Sklera (Lederhaut) sowie des Gaumens. Im Falle einer schwereren Gelbsucht breitet sich die gelbliche Verfärbung zusätzlich auf die Iris (Regenbogenhaut) der Augen, die Schleimhäute sowie die normale Haut der Katze aus.

Je nachdem welche Krankheit für die Gelbsucht bei Ihrer Katze verantwortlich ist, können noch weitere Symptome hinzukommen. Im Falle einer Entzündung der Leber können das zum Beispiel Appetitlosigkeit, Durchfall und Erbrechen sein.

Ein Besuch beim Tierarzt ist Pflicht

Bemerken Sie bei Ihrer Katze Symptome, die auf eine Gelbsucht hindeuten, sollten Sie umgehend einen Termin beim Tierarzt vereinbaren. Denn die Ursachen für die Gelbfärbung von Augen, Haut und Schleimhäuten sind oft ernst und können unter Umständen sogar lebensgefährlich sein.

Nur ein Tierarzt kann die erforderlichen Untersuchungen durchführen und eine verlässliche Diagnose stellen. Im Sinne der Gesundheit Ihrer Katze sollten Sie daher auf keinen Fall versuchen, selbst die Ursache zu bestimmen.

Diagnose von Gelbsucht bei Katzen

Aufgrund der gut sichtbaren Symptome, stellt die Diagnose von Gelbsucht bei Katzen keine große Herausforderung dar. Um die Ursache des Ikterus zu bestimmen und die notwendigen Behandlungsmaßnahmen durchführen zu können, sind jedoch verschiedene Tests erforderlich.

Anhand einer Blutprobe wird der Tierarzt zunächst überprüfen, wie viele rote Blutkörperchen vorhanden sind. Ein niedriger Wert kann darauf hindeuten, dass die Gelbsucht bei Ihrer Katze durch eine Bluterkrankung verursacht wurde.

Darüber hinaus gibt eine Kontrolle der Leberwerte im Blut Aufschluss darüber, inwieweit die Leber des Tieres in ihrer Funktionsfähigkeit beeinträchtigt ist. Zusätzliche Gewissheit können eine Ultraschall-Untersuchung der Leber sowie die Entnahme einer Gewebeprobe bringen.

Gelbsucht bei Katzen behandeln

Generell ist es durchaus möglich, Gelbsucht bei Katzen zu behandeln. Welche Maßnahmen dafür notwendig sind, hängt von der Grunderkrankung, die den Ikterus ausgelöst hat, ab. Ist die Ursache der Gelbsucht bei Ihrer Katze zum Beispiel eine Leberentzündung, wird der Tierarzt dem Vierbeiner Antibiotika und je nach Form der Entzündung Glukokortikoide wie Cortison verordnen.

Bei einer Fettleber ist für die Behandlung der Gelbsucht Ihrer Katze hingegen vor allem eine Diät notwendig, während Entzündungen der Gallenwege wiederum mithilfe von Glukokortikoiden, Antibiotika und Ursodeoxycholsäure therapiert werden.

Prognose für an Ikterus erkrankten Katzen

Wie gut die Heilungschancen sind, hängt im Wesentlichen davon ab, was die Gelbsucht bei Ihrer Katze ausgelöst hat und welchen Verlauf die Grunderkrankung nimmt. So lässt sich eine leichte Leberentzündung zum Beispiel gut behandeln und eine dauerhafte Beeinträchtigung der Leberfunktion bleibt in der Regel aus.

Eine schwere Entzündung kann jedoch durchaus zu bleibenden Leberschäden führen, was sich nicht zuletzt auch im Hinblick auf den Ikterus bei betroffenen Katzen auswirkt. Doch sofern Sie rechtzeitig einen Tierarzt aufsuchen und mit der Behandlung beginnen, stehen die Chancen auf Heilung der Gelbsucht bei Ihrer Katze im Allgemeinen recht gut.

Gelbsucht bei Katzen vorbeugen

Es gibt im Grunde genommen keine wirkungsvollen Möglichkeiten, um einer Gelbsucht bei Katzen vorzubeugen. Es ist allerdings in jedem Fall empfehlenswert, auf das Gewicht Ihrer Katze zu achten. Denn indem Sie Übergewicht vermeiden, können Sie zumindest eine Fettleber als mögliche Ursache von Gelbsucht bei Katzen vermeiden.

Petplan übernimmt die Kosten der Behandlung

Die Behandlung von Gelbsucht bei Katzen, beziehungsweise der für sie verantwortlichen Grunderkrankungen kann hohe Tierarztkosten verursachen. Bluttests, Ultraschallaufnahmen und die Entnahme von Gewebeproben können mit jeweils rund 100 Euro zu Buche schlagen. Zusätzlich müssen Sie mit Kosten für die Beratung durch den Veterinär sowie die Medikamente rechnen.

Mit dem Abschluss eine Katzenkrankenversicherung von Petplan können Sie sich bereits ab einem monatlichen Beitrag von 12,01 Euro gegen diese Kosten absichern. Berechnen Sie Ihre Prämie am besten direkt online und lassen Sie die Behandlungskosten Ihrer Katze künftig nicht nur im Falle einer Gelbsucht unsere Sorge sein.

Jetzt Versicherung abschließen

Berechne deinen Beitrag

Umfassende Deckung Freie Tierarztwahl
Kein Kündigungsrecht für den Versicherer im Schadensfall Schnelle Schadenbearbeitung

Petplan

Petplan ist ein Handelsname der Tiergarant Versicherungsdienst GmbH und bevollmächtigter Assekuradeur der UVM Verzekeringsmaatschappij N.V. in Hogeveen in den Niederlanden.

Tiergarant Versicherungsdienst GmbH Postfach 1462 - 31512 Wunstorf