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Hirnhautentzündung beim Hund

Hirnhautentzündung beim Hund: Ursachen und Behandlung

Bei einer Hirnhautentzündung handelt es sich um eine Entzündung der Häute in Rückenmark und Gehirn. Es gibt verschiedene Formen von Meningitis, an denen Hunde erkranken können.

Im Folgenden erfahren Sie, wie es zu einer Hirnhautentzündung bei Hunden kommt, welche Symptome dabei auftreten und was für die Behandlung der Erkrankung erforderlich ist.

Mögliche Ursachen einer Hirnhautentzündung beim Hund

Eine Hirnhautentzündung kann bei Hunden unterschiedliche Ursachen haben. Zu den möglichen Auslösern zählt zum Beispiel eine Infektion mit Viren, Parasiten oder Bakterien. So ist es zum Beispiel möglich, dass Ihr Hund durch den Biss einer infizierten Zecke an FSME erkrankt, was unter anderem zu einer Hirnhautentzündung führen kann. Darüber hinaus kommen allerdings auch chemische Schadstoffe als Ursache in Betracht.

Die häufigste Form der Hirnhautentzündung, die bei Hunden auftritt, ist die sogenannte steril- eitrige Meningitis-Arteriitis (SRMA). Bei dieser ist der genaue Auslöser bislang unbekannt. Es wird vermutet, dass eine Kombination verschiedener Faktoren, zu denen unter anderem auch Gendefekte sowie Fehlfunktionen des Immunsystems zählen, zu einer Erkrankung an SRMA führt.

Die steril-eitrige Meningitis-Arteriitis tritt vor allem bei jungen Hunden bis zum 18. Lebensmonat auf. Obwohl an ihr prinzipiell jeder Hund erkranken kann, besteht bei bestimmten Rassen ein erhöhtes Risiko. Dazu zählen unter anderem Berner Sennenhunde, Weimaraner, Boxer, Beagle, Deutsch Kurzhaar und Jack Russell Terrier.

Symptome einer Meningitis bei Hunden

Unabhängig von der genauen Ursache sind die Beschwerden, unter denen ein Hund mit Hirnhautentzündung leidet, stets dieselben. Die Symptome können unterschiedlich stark ausgeprägt und zum Teil auch nur vereinzelt auftreten.

Folgende Symptome sind für eine Hirnhautentzündung bei Hunden typisch:

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Appetitlosigkeit
  • Ein steifer Gang
  • Ataxie (Koordinationsstörungen)
  • Schmerzhafte Muskelkrämpfe im Rücken
  • Lähmungserscheinungen
  • Sehstörungen
  • Abgeschlagenheit
  • Unruhe und Aggressivität
  • Desorientiertheit
  • Hohes Fieber
  • Krampfanfälle

Diagnose einer Hirnhautentzündung beim Hund

Sofern Sie den Verdacht haben, dass Ihr Hund unter einer Meningitis leidet, sollten Sie umgehend einen Tierarzt aufsuchen. Denn eine Hirnhautentzündung ist eine ernste Angelegenheit und kann unbehandelt lebensgefährlich sein.

Das Stellen einer Diagnose gestaltet sich jedoch meist schwierig. Zunächst wird der Veterinär den Allgemeinzustand des Tieres untersuchen und dabei prüfen, inwieweit sich die genannten Symptome einer Hirnhautentzündung feststellen lassen.

Für die Diagnose einer steril-eitrigen Meningitis-Arteriitis ist es notwendig, das Blut des Hundes auf bestimmte Werte, wie zum Beispiel die Anzahl weißer Blutkörperchen, zu überprüfen. Mithilfe eines Antikörpernachweises kann der Tierarzt den Hund auf Infektionskrankheiten wie FSME hin untersuchen. Darüber hinaus kann eine Entnahme von Nervenwasser für die Diagnose einer Hirnhautentzündung erforderlich sein.

Hirnhautentzündung bei Hunden behandeln

Die Behandlung der Hirnhautentzündung Ihres Hundes richtet sich nach der genauen Form, beziehungsweise nach ihrer Ursache. Das ist wichtig, da die falsche Medikation sehr leicht zu einer deutlichen Verschlechterung des Krankheitsbildes führen kann.

Handelt es sich zum Beispiel um die bei Hunden besonders verbreitete steril-eitrige Meningitis- Arteriitis, ist über mehrere Monate die Gabe von Corticosteroiden, wie zum Beispiel Prednisolon, notwendig. Da das Prednisolon die Abwehrkräfte des Hundes schwächt, sollte die Therapie zusätzlich mit Antibiotika begleitet werden.

Handelt es sich um eine bakterielle Meningitis, erfolgt die Behandlung des kranken Hundes in der Regel mit Antibiotika, das in sehr hohen Dosen verabreicht werden muss. Zusätzlich können bei der Therapie der Hirnhautentzündung Ihres Hundes entzündungshemmende Medikamente sowie bei auftretenden Krampfanfällen Antiepileptika eingesetzt werden.

Prognose für Hunde mit Hirnhautentzündung

Die Heilungschancen sind vor allem davon abhängig, wann die Hirnhautentzündung bei Ihrem Hund erkannt wird und wie stark die Symptome zu diesem Zeitpunkt bereits ausgeprägt sind. Im Falle eines frühzeitigen Therapiebeginns ist die Prognose in der Regel gut.

Ist es infolge der Meningitis bereits zu deutlichen Ausfallerscheinungen gekommen, verläuft die Behandlung des betroffenen Hundes jedoch oft nicht erfolgreich und endet in vielen Fällen tödlich

Tipps für Halter an Meningitis erkrankter Hunde

Die Hirnhautentzündung stellt für Ihren Hund eine immense Belastung dar und ist mit starken Schmerzen verbunden. Ist Ihr Vierbeiner an Meningitis erkrankt, sollten Sie daher Ihr Bestes tun, um ihn zu unterstützen.

Achten Sie auf ausreichend Ruhe und zeigen Sie Ihrem Hund durch regelmäßige Streicheleinheiten, dass Sie für Ihn da sind. Das lindert die Leiden des Tieres zumindest ein wenig.

Petplan übernimmt die Behandlungskosten

Selbstverständlich entstehen Ihnen durch die Behandlung der Hirnhautentzündung Ihres Hundes Kosten. Denn sowohl die Untersuchungen durch den Tierarzt als auch die für die Heilung erforderlichen Medikamente kosten Geld. Insbesondere die Therapie einer bakteriellen Meningitis ist nicht nur zeitaufwändig, sondern auch teuer.

Um sich in Zukunft vor hohen Tierarztrechnungen zu schützen, ist der Abschluss eine Hundekrankenversicherung sinnvoll. Diese übernimmt nicht nur den größten Teil der Behandlungskosten einer Meningitis, sondern zahlt zum Beispiel auch, wenn Ihr Hund einer kostspieligen Operation unterzogen werden muss.

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