Hundebetreuung: alles Wichtige zum Thema Hundesitting

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@Javier Brosch / Shutterstpck

Natürlich lieben Sie Ihren Hund und versuchen sich, so oft es geht, um ihn zu kümmern. Doch nicht immer lässt es der Alltag zu, dem Vierbeiner die erforderliche Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen. Sei es eine Geschäftsreise, ein Krankenhausaufenthalt oder einfach ein hohes Arbeitsaufkommen – manchmal geht es ohne professionelle Hundebetreuung nicht.

Warum ein solcher Service für alle Beteiligten Vorteile hat und wie Sie eine geeignete Hundebetreuung in Ihrer Nähe finden, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Ein vertrauter Hundesitter ist für Hunde meist entspannter als die Unterbringung in einer Tierpension.
  • Flexible Angebote ermöglichen eine individuelle Betreuung, die sich am Bedarf des Halters orientiert.
  • Eine Suche im Internet liefert in der Regel schnell passende Angebote für die Hundebetreuung.
  • Professionelle Hundebetreuer benötigen im Normalfall eine Erlaubnis zur gewerblichen Tierbetreuung.
  • Ein ausreichender Versicherungsschutz ist auch für betreute Hunde unerlässlich.

Vorteile der Hundebetreuung für Hund und Halter

Wenn Sie für die Versorgung Ihres Hundes Hilfe benötigen, haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Gerade wenn der Vierbeiner rund um die Uhr betreut werden muss, entscheiden sich viele Halter für die Unterbringung in einer Hundepension.

Dort können die Tiere zum Beispiel leben, wenn Herrchen und Frauchen verreisen. Allerdings ist der Aufenthalt in einer solchen Pension für Hunde immer mit viel Stress verbunden.

Im Vergleich dazu stellt die Betreuung durch einen Hundesitter meist die entspanntere Variante dar. Denn auf diese Weise hat der Vierbeiner eine feste Bezugsperson, an die er sich gewöhnen kann. Das macht die Trennung von Herrchen und Frauchen deutlich leichter.

Neben dem Tier selbst profitiert natürlich auch sein Halter von der Inanspruchnahme einer Hundebetreuung. Denn er weiß seinen Vierbeiner dort in guten Händen und kann sich ohne schlechtes Gewissen um seine Belange kümmern. Darüber hinaus lassen sich mit einem Hundesitter individuelle Absprachen treffen, sodass sich die Betreuung je nach Bedarf zum Beispiel auf das tägliche Gassigehen beschränken oder auch als Rundumversorgung vereinbart werden kann.

Vorteile der Hundebetreuung für den Hundesitter

Nicht jeder Hundeliebhaber hat die Möglichkeit, sich selbst einen Hund anzuschaffen. Vor allem die hohen Haltungskosten sowie Beschränkungen durch den Vermieter können dagegensprechen.

Die Arbeit als Hundesitter bietet in diesem Fall die perfekte Gelegenheit, sich dennoch regelmäßig um Hunde zu kümmern. In welchem Umfang die Hundebetreuung angeboten werden soll, entscheidet dabei jeder für sich selbst.

Wenn Sie gerne als Hundesitter arbeiten möchten, liegt es somit ganz bei Ihnen, ob Sie nur eine stundenweise oder auch eine ganztägige Betreuung anbieten wollen.

Eine geeignete Hundebetreuung in der Nähe finden

Wenn Sie eine geeignete Betreuung für Ihren Hund suchen, ist Google eine gute erste Anlaufstelle. Eine Suchanfrage liefert Ihnen meist schon passende Angebote aus der näheren Umgebung, aus denen Sie wählen können.

Zudem bietet es sich natürlich an, die bekannten Kleinanzeigenportale nach Inseraten von Hundesittern aus der Nähe zu durchsuchen. Sollten Sie dort nicht fündig werden, können Sie alternativ auch selbst eine Anzeige schalten.

Darüber hinaus gibt es mittlerweile aber auch Marktplätze, die sich ausschließlich auf die Vermittlung einer Hundebetreuung spezialisiert haben. Dort dürfen meist sowohl Halter als auch Hundesitter inserieren und so zusammenfinden.

Worauf Sie bei der Wahl Ihres Hundebetreuers achten sollten

Es versteht sich vermutlich von selbst, dass Sie Ihren Hund nicht einfach einer fremden Person überlassen. Schließlich soll sich Ihr Vierbeiner bei seiner Hundebetreuung wohlfühlen und gut versorgt werden.

Wir empfehlen Ihnen daher, vorab das persönliche Gespräch mit dem künftigen Hundesitter zu suchen. Auf diese Weise können Sie sich selbst ein Bild machen und sehen, ob Sie ein gutes Gefühl haben.

Für den Fall, dass Sie eine mehrtägige Unterbringung in der Hundebetreuung planen, kann es zudem sinnvoll sein, zunächst nur mit einigen Stunden zu starten. Auf diese Weise geben Sie Ihrem Vierbeiner die Gelegenheit, sich an die neue Situation zu gewöhnen und mit dem Hundesitter vertraut zu werden.

Erlaubnispflicht bei gewerblicher Hundebetreuung

Wer in gewerblichem Rahmen eine Hundebetreuung anbieten möchte, muss dabei einige gesetzliche Vorgaben beachten. Neben Dingen wie einer Gewerbeanmeldung gehört dazu unter anderem oft auch eine Erlaubnis für die gewerbsmäßige Tierbetreuung nach nach § 11 des Tierschutzgesetzes.

Aus diesem Grund sollten angehende Hundesitter im Vorfeld das zuständige Veterinäramt kontaktieren, das dann je nach Umfang der angebotenen Dienstleistung entscheidet, ob eine Erlaubnis erforderlich ist.

Versicherungsschutz nicht vergessen

Als Halter sollten Sie vor Inanspruchnahme einer Hundebetreuung dafür sorgen, dass für Ihren Vierbeiner ein ausreichender Versicherungsschutz besteht. Dazu zählt insbesondere eine Hundehalterhaftpflicht. Diese ist in einigen Bundesländern sogar gesetzlich vorgeschrieben und bewahrt Sie vor finanziellen Belastungen, falls Ihr Hund zum Beispiel etwas kaputt macht.

Zudem empfehlen wir Ihnen den Abschluss einer Hundekrankenversicherung. Schließlich kann sich Ihr Vierbeiner auch während der Hundebetreuung verletzen oder krank werden. Die dabei anfallenden Tierarztkosten müssen Sie im Normalfall selbst tragen.

Bei uns können Sie zu diesem Zweck aus drei unterschiedlichen Tarifen das passende Versicherungspaket wählen. Berechnen Sie Ihre individuelle Prämie am besten gleich online und lassen Sie uns Ihren Versicherungsantrag zeitnah zukommen.

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