Hundeeis selber machen

Hundeeis selber machen

Wenn es Ihnen im Sommer zu warm ist, können Sie sich sicher sein, dass Ihr Hund erst recht unter der Hitze leidet. Schließlich besitzt er lediglich an der Nase und den Pfoten Schweißdrüsen und kann seinen Körper nur durch Hecheln bis zu einem gewissen Grad abkühlen.

Ein leckeres Eis stellt daher auch für Ihren Vierbeiner eine willkommene Erfrischung dar. Allerdings sollten Sie zu diesem Zweck lieber nicht zu den üblichen Sorten aus der Eisdiele oder dem Supermarkt greifen. Machen Sie ihm stattdessen mit einem selbstgemachten Hundeeis eine Freude. Wie Ihnen das im Handumdrehen gelingt, zeigen wir Ihnen im Folgenden.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Selbstgemachtes Hundeeis ist eine tolle Möglichkeit, um Ihrem Vierbeiner im Sommer etwas Gutes zu tun.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Eiskreationen keine für Hunde schädlichen Zutaten enthalten.
  • Als Grundzutaten kommen unter anderem viele Obst- und Gemüsesorten sowie Fleisch und Innereien infrage.
  • Richten Sie sich bei der Zusammenstellung nach dem Geschmack Ihres Hundes.

Das gehört nicht ins selbstgemachte Hundeeis

Wenn Sie Hundeeis selber machen wollen, sollten Sie sicherstellen, dass Ihre Kreation Ihrem Vierbeiner auch bekommt. Verzichten Sie daher unbedingt darauf, dem Hundeeis Zucker beizufügen. Denn dieser kann im Übermaß nicht nur die Zähne schädigen, sondern auch das Entstehen einer Reihe von Krankheiten begünstigen. Beachten Sie zudem, dass Hunde nicht alle Dinge, die bei uns Menschen auf den Teller kommen, fressen dürfen. Einige für uns vollkommen harmlose Nahrungsmittel sind für Hunde sogar giftig. Neben Zucker sollten Sie in Ihrem selbstgemachten Hundeeis unter anderem auf folgende Zutaten verzichten:
  • Schokolade
  • Kakao
  • Trauben
  • Rosinen
  • Avocado
  • Rohe Kartoffeln

Hundeeis selber machen: was schmeckt Ihrem Hund?

Sofern Sie auf Zucker und für Hunde ungeeignete Zutaten verzichten, dürften Sie Ihrer Kreativität ruhig freien Lauf lassen und das selbstgemachte Hundeeis ganz nach dem Geschmack Ihres Vierbeiners zusammenstellen. In Anbetracht der unzähligen möglichen Rezepte gilt es zunächst einmal herauszufinden, ob Ihr Hund eher süßes oder herzhaftes Hundeeis bevorzugt. Zwar sind mit Sicherheit nicht alle Vierbeiner gleichermaßen wählerisch. Dennoch ist es recht wahrscheinlich, dass sich hier schnell ein klarer Favorit herauskristallisieren wird.

Selbstgemachtes Hundeeis mit Milchprodukten

Wenn Sie Hundeeis selber machen wollen, sind Milchprodukte eine mögliche Zutat, die Sie verwenden können. Allerdings ist ihr Einsatz in der Hundeernährung umstritten. Das liegt vor allem daran, dass nicht alle Vierbeiner Produkte wie Quark oder Joghurt vertragen und die darin enthaltene Laktose zu Unverträglichkeiten führen kann. Sofern Ihr Vierbeiner keine Probleme damit hat und ihm Milchprodukte schmecken, spricht jedoch nichts dagegen, sie in Maßen für ein schmackhaftes selbstgemachtes Hundeeis zu verwenden.

Selbstgemachtes Hundeeis mit Obst

Wenn Ihr Hund eine Naschkatze ist und süßes Hundeeis bevorzugt, sind Früchte die ideale Zutat, um seinen Geschmack auf bekömmliche Weise zu treffen. Versuchen Sie es zum Beispiel mit Erdbeeren, Äpfeln, Bananen oder auch Wassermelone. Pürieren Sie das Obst und mischen Sie es vor dem Einfrieren mit etwas Wasser oder ein wenig Joghurt.

Herzhaftes Hundeeis für Feinschmecker

Wenn sich Ihr Hund nicht für süßes Hundeeis mit Obst begeistern lässt, treffen Sie mit herzhaften Kreationen garantiert seinen Geschmack. Greifen Sie zum Beispiel zu Muskelfleisch oder Pansen. Viele Hunde lieben auch selbstgemachtes Hundeeis mit Leberwurst. Allerdings sollten Sie in diesem Fall nicht die Produkte aus dem Kühlregal im Supermarkt, sondern spezielle Leberwurst für Hunde verwenden.

Selbstgemachtes Hundeeis für figurbewusste Vierbeiner

Wenn Ihr Hund zu Übergewicht neigt, muss er im Sommer trotzdem nicht auf ein erfrischendes Hundeeis verzichten. Probieren Sie es in diesem Fall einfach mit Gemüse. Dem einen oder anderen Vierbeiner schmeckt das sogar besser, als die Varianten mit Obst oder Fleisch. Für selbstgemachtes Hundeeis mit Gemüse kommen zum Beispiel Gurken, Karotten oder Spinat infrage. Zusätzlich können Sie den Geschmack mit Kräutern wie Petersilie aufwerten.

So gelingt das Hundeeis im Handumdrehen

Hundeeis selber zu machen ist keine komplizierte Angelegenheit und in wenigen Minuten erledigt. Sie müssen die Zutaten Ihrer Wahl einfach nur pürieren und mit etwas Wasser oder MIlchprodukten wie Quark und Hüttenkäse mischen. Füllen Sie die Masse nun zum Beispiel in Formen für Muffins oder Eiswürfel ab und geben Sie diese für einige Stunden in das Gefrierfach. Welche Größe das selbstgemachte Hundeeis am besten haben sollte, hängt natürlich in erster Linie von der Größe Ihres Hundes ab. Generell sollten die Portionen jedoch eher etwas kleiner sein, sodass der Vierbeiner sie problemlos genießen kann.

Weitere Zutaten für das selbstgemachte Hundeeis

Neben den genannten Vorschlägen können Sie für Ihr selbstgemachtes Hundeeis beispielsweise auch etwas Hundefutter oder einige Leckerlis verwenden. Zudem eignet sich Gemüsebrühe sehr gut als Wasserersatz. Darüber hinaus dürfen Sie dem Hundeeis gerne auch etwas Getreide, wie zum Beispiel Hafer oder Reis hinzufügen. Allerdings sollten Sie es hierbei nicht mit der Menge übertreiben. Doch im Grunde ist es ganz egal, für welche Variante Sie sich entscheiden. Es lohnt sich, Hundeeis selber zu machen. Ihrem Vierbeiner machen Sie damit in jedem Fall eine große Freude und verschaffen ihm die im Sommer so dringend benötigte Erfrischung.

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