Petplan-Behandlung

Was kostet eine lebenslange Behandlung?

Dass Haustiere Monat für Monat Kosten verursachen, dürfte den meisten Tierhaltern klar sein. Schließlich will der Vierbeiner (egal ob Katze, Hund oder Nager) mit Futter versorgt werden. Und auch Zubehör wie Spielzeug, Leine, Streu und Käfig kostet Geld.

Es gibt jedoch noch einen weiteren Kostenfaktor, der nicht unterschätzt werden sollte und der vielen angehenden Tierhaltern bei der Anschaffung ihres Haustieres gar nicht bewusst ist.

Besuche beim Tierarzt sind teuer

Was viele Tierhalter zu Beginn nicht bedenken, sind die Kosten, welche Besuche beim Tierarzt verursachen können. Denn auch wenn Sie natürlich hoffen, dass Ihrem Haustier ein langes und gesundes Leben bevorsteht – eine Garantie gibt es dafür nicht.

Ihr Haustier kann krank werden und eine teure Behandlung benötigen. Es kann einen Unfall haben und sich ernsthaft verletzen, sodass eine kostspielige Operation notwendig wird. In beiden Fällen können durchaus Summen im vierstelligen Bereich zusammenkommen, die der Tierarzt Ihnen in Rechnung stellt.

Doch selbst wenn Krankheiten oder Verletzungen ausbleiben, kommen Sie nicht um Besuche beim Tierarzt herum. Schließlich gehören regelmäßige Impfungen und andere Vorsorgemaßnahmen wie Entwurmungen oder auch die Behandlung eines Befalls mit Flöhen zumindest bei Hunden und Katzen zum Standardprogramm.

Diese Faktoren spielen bei den Kosten eine Rolle

Mit welchen Kosten Sie beim Tierarzt für die lebenslange Behandlung Ihres Haustieres kalkulieren müssen, hängt von verschiedenen Dingen ab.

Vor allem folgende Faktoren beeinflussen die Behandlungskosten:

  • Tierart und Rasse
  • Standort und Einrichtung der Praxis
  • Zeitpunkt der Behandlung
  • Verschriebene Medikamente
  • Gesundheitszustand des Tieres

Tierarztkosten für Katzen und HundeTierart und Rasse

Die Tierart hat einen entscheidenden Einfluss darauf, wie hoch die Behandlungskosten beim Tierarzt ausfallen. So ist ein Hund beispielsweise deutlich teurer, als zum Beispiel ein Meerschweinchen oder ein Kaninchen. Gerade bei Hunden spielt darüber hinaus auch die Rasse eine nicht unwesentliche Rolle, wenn es um die Höhe der Tierarztrechnungen geht. Bei großen Hunden sind Behandlungen oft teurer.

Standort und Einrichtung der Praxis

Je nachdem wo sich ein Tierarzt niedergelassen hat und mit welchen Gerätschaften seine Praxis eingerichtet ist, kann die Rechnung für die Behandlung Ihres Haustieres unterschiedlich hoch ausfallen. Den Rahmen, in welchem sich die Abrechnung bewegen muss, gibt die Tierärztegebührenordnung (GOT) vor.

Zeitpunkt der Behandlung

Kommen Sie mit Ihrem kranken Haustier während der ganz normalen Sprechzeiten in die Arztpraxis, fällt die Rechnung meist deutlich niedriger aus, als wenn Sie den Tierarzt infolge eines Notfalls zum Beispiel am Wochenende aufsuchen müssen.

Verschriebene Medikamente

Nicht alle Tierärzte verschreiben die gleichen Medikamente. Wie bei Arzneimitteln für uns Menschen, gibt es auch für Haustiere verschiedene Präparate mit vergleichbarer Wirkung. Medikamente von Markenherstellern sind oft deutlich teurer als sogenannte Generika.

Gesundheitszustand des Tieres

Nicht zuletzt entscheidet natürlich der Gesundheitszustand Ihres Vierbeiners darüber, welche Behandlungskosten im Laufe seines Lebens auf Sie zukommen können. Bleibt das Tier weitgehend gesund, haben Sie Glück. Seien Sie sich in diesem Zusammenhang allerdings auch im Klaren, dass zum Beispiel einige Hunderassen eine erbliche Veranlagung für bestimmte Krankheiten haben, was ein Erkranken besonders wahrscheinlich macht.

Beispiele für Behandlungskosten

Wie Sie sehen, können die Tierarztkosten, die im Laufe des Lebens Ihres Haustieres anfallen, ganz unterschiedlich hoch sein. Eine genaue Summe lässt sich daher natürlich nicht nennen. Dennoch möchten wir Ihnen im Folgenden einige Beispiele für mögliche Kosten nennen.

Hunde sind besonders teuer

Bei Hunden sind die Kosten für den Tierarzt besonders hoch. Und je größer der Vierbeiner ist, desto höher fällt im Allgemeinen auch die Rechnung aus.

Mögliche Behandlungskosten bei Hunden

Summecirca 13.000 Euro
Meniskusrisscirca 3.000 Euro
Epilepsiecirca 3.400 Euro
Allergiecirca 3.900 Euro
Leistenbruchcirca 2.700 Euro

In der Summe kann Sie die Behandlung Ihres Hundes über die Jahre also durchaus einen 5- stelligen Betrag kosten. Auch wenn es sich bei den genannten Erkrankungen und Beschwerden nur um Beispiele handelt, ist das durchaus realistisch.

Katzen sind nur wenig günstiger

Die Behandlung einer Katze kostet in der Regel zwar weniger, als die eines Hundes. Dennoch sollten Sie die Kosten, die Sie als Halter im Laufe ihres Lebens erwarten können, nicht unterschätzen.

Summecirca 9.900 Euro
Verkehrsunfallcirca 2.800 Euro
Blasensteinecirca 2.500 Euro
Zähnecirca 1.200 Euro
Herzerkrankungcirca 3.400 Euro

Auch hier gilt, dass es sich lediglich um einige Beispiele für möglicherweise anfallende Behandlungen handelt. Doch auch bei Katzen können sich die Kosten über die Jahre summieren und durchaus im 5-stelligen Bereich liegen.

Es kann auch gut gehen

Selbstverständlich ist es nicht gesagt, dass Ihr Hund tatsächlich an einer Allergie erkrankt oder einen Leistenbruch erleidet. Ebenso wenig muss Ihre Katze zwangsläufig einen Verkehrsunfall haben oder Herzprobleme bekommen.

Genau wie Sie, hoffen natürlich auch wir, dass Ihr Vierbeiner ein langes Leben ohne größere gesundheitliche Probleme vor sich hat. Doch leider gibt es dafür eben keine Garantie. Sei es ein Unfall oder eine schwere Krankheit, mit der sich Ihr Haustier zum Beispiel infolge eines Zeckenbisses infiziert hat – es kann immer etwas passieren.

In einem solchen Fall sollten Sie nicht vor der Frage stehen, ob Sie sich die notwendige Behandlung leisten können. Denn es gibt wohl kaum etwas Schlimmeres, als Ihr geliebtes Haustier aufgrund zu hoher Tierarztkosten einschläfern zu müssen.

Routineuntersuchungen verursachen ebenfalls Kosten

Davon abgesehen müssen es gar nicht unbedingt schwere Erkrankungen oder Operationen sein. Selbst die ganz normalen Routinebehandlungen und Vorsorgemaßnahmen wie Entwurmungen oder Impfungen, die bei Hunden und Katzen zum Standard gehören sollten, ergeben auf die Lebensdauer des Vierbeiners hochgerechnet eine stolze Summe.

Bei jährlichen Kosten zwischen 100 und 200 Euro können Sie alleine hierfür mit einem Betrag von 1.200 bis 3.000 Euro rechnen – und das ganz ohne eventuell anfallende Kosten für die Behandlung von Krankheiten oder operative Eingriffe.

Unsere Empfehlung: eine Krankenversicherung für Ihr Haustier

Wie Sie sehen, kann eine lebenslange Behandlung Ihres Haustieres hohe Kosten verursachen. Unter Umständen können Sie diese durchaus in finanzielle Schwierigkeiten bringen. Im schlimmsten Fall müssen Sie möglicherweise sogar auf eine eigentlich notwendige Behandlung Ihres Vierbeiners verzichten, weil Sie sich die Tierarztrechnung nicht leisten können.

Mit dem Abschluss einer Tierkrankenversicherung können Sie das jedoch verhindern. Bei Petplan stehen Ihnen drei verschiedene Varianten einer solchen Versicherung zur Auswahl. Wählen Sie aus unserem OP Kostenschutz, der Basis Versicherung oder unserem Plus Paket und versichern Sie Ihren Hund, Ihre Katze oder auch Ihr Kaninchen.

Die Kosten einer Tierversicherung von Petplan sind günstiger, als Sie vielleicht annehmen. Es gibt also keinen Grund, warum Sie auf eine Krankenversicherung für Ihren Vierbeiner verzichten sollten. Stellen Sie Ihren Antrag am besten noch heute und sichern Sie sich und Ihr Haustier vor den finanziellen Folgen von Krankheiten oder Unfällen ab.

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