Tierkrankheiten E

Ehrlichiose (Hund)

Die Erkrankung Canine Monozytäre Ehrlichiose kommt in Mitteleuropa eher selten vor. Im Allgemeinen werden die Bakterien von der braunen Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus) übertragen. Jedoch können sich Hunde nicht nur durch einen Zeckenbiss, sondern auch durch das Fressen einer Zecke mit dem Bakterium infizieren. Die Bakterien befallen schließlich die weißen Blutkörperchen, wodurch das Immunsystem des Tieres geschwächt wird. Oftmals tritt die Ehrlichiose zusammen mit Babesiose auf, denn die Erreger beider Erkrankungen werden durch die braune Hundezecke übertragen. Das Leitsymptom der Ehrlichiose ist Fieber und die bis dato existierende Therapie ist eher unbefriedigend, denn es gibt kein Präparat, das den Körper restlos von allen Erregern befreit. Im Normalfall wird die Erkrankung mit einer drei bis vier Wochen (manchmal auch bis zu drei Monate) langen Antibiotika-Gabe behandelt und der Hund erhält – wenn notwendig – Bluttransfusionen.

 

Eklampsie (Hund)

Bei Eklampsie – auch als Milchfieber bekannt – handelt es sich um eine Erkrankung des Muttertieres, die in der Phase des Geburtszeitpunktes, also vor, während und auch nach der Geburt auftreten kann. Die Erkrankung fußt auf einem Kalziummangel infolge der hohen Milchproduktion der Mutterhündin. In der Regel sind kleine sowie mittelgroße Hunderassen von einer Eklampsie-Erkrankung betroffen, deren Leitsymptome Muskelzittern und Muskelkrämpfe sind. Oftmals weisen erkrankte Hündinnen auch Symptome wie einen steifen Gang und erhöhte Angst auf. Therapeutische Maßnahmen bestehen in der Gabe von Kalziuminfusionen, wobei eine Nichtbehandlung des Milchfiebers zum Tod der Hündin durch Herzversagen führen kann.

 

Ektropium (Hund)

Durch den Begriff „Ektropium“ wir eine Auswärtsdrehung des Augenlidrandes bezeichnet. Häufig ist von dieser Erkrankung das Unterlid betroffen, welches dann nach unten hängt. Im Allgemeinen ist eine Auswärtsdrehung des Augenlids genetisch bedingt, wobei ein Ektropium bei bestimmten Hunderassen wie beispielsweise Neupfundländern, Bloodhound und Bernhardinern ein charakteristisches Rassemerkmal darstellt. Neben einer erblichen Eklampsie kann die Erkrankung auch durch Verletzungen oder Lähmungen verursacht werden. Das Leitsymptom ist ein rotes Auge, das besonders anfällig für eine zusätzliche Bindehautentzündung ist. Bei leichten Fällen ist in der Regel keine weitere Therapie notwendig. Kommt es jedoch wiederholt zu einer Bindehautentzündung oder durch die verminderte Schutzfunktion des Augenlids zu Hornhautverletzungen, ist es ratsam, die Lidstellung chirurgisch zu korrigieren.

 

Ellenbogengelenkdysplasie (ED) (Hund)

Der Begriff „Ellenbogengelenkdysplasie“ oder kurz „ED“ bezeichnet eine Fehlbildung bzw. Fehlentwicklung bei Hunden im Bereich des Ellenbogengelenks. Verursacht werden kann diese multifaktorielle Erkrankung durch verschiedenen Faktoren. Neben Wachstumsstörungen oder einer genetischen Veranlagung können auch Unfälle oder Traumata sowie übermäßige Bewegung und falsche Ernährung (Fütterung) zu einer ED führen. Das Leitsymptom ist Lahmheit, wobei sich diese oftmals in einem steifen Gang äußert. Zur Diagnose von ED werden einerseits bildgebende Verfahren wie Röntgen oder Computertomographie (CT) und andererseits eine Arthroskopie eingesetzt. Die Therapie einer Ellenbogengelenkdysplasie kann sowohl konservativ durch die Gabe von Entzündungshämmern und Schmerzmitteln, bei übergewichtigen Tieren durch eine Diät, Akupunktur, Physiotherapie sowie die Fütterung von Chondroprotektiva oder chirurgisch durch eine Athroskopie erfolgen.

 

Encephalitozoonose (Kaninchen)

Encephalitozoonose wird durch einen einzelligen Parasiten, den sogenannten Encephalitozoon cuniculi, übertragen. Dieser setzt sich sowohl in den Nieren als auch im Nervensystem des Tieres fest, wodurch Entzündungserscheinungen hervorgerufen werden. Für neurologische Störungen bei Kaninchen gilt diese Erkrankung als häufigste Ursache. Die Ansteckung mit Encephalitozoonose erfolgt entweder über die Ausscheidungen (Kot und Urin) eines infizierten Kaninchens oder verunreinigte Futtermittel. Grundsätzlich können die Erreger aber auch in der Gebärmutter auf das ungeborene Kaninchen übertragen werden. Die Leitsymptome sind Lähmungserscheinungen, Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen sowie eine schiefe Haltung des Kopfes (Tortikollis). Die Therapie einer Encephalitozoonose erfolgt meist über die kombinierte Gabe von Antibiotika, Antiparasitika, Kortison und Infusionen. Da sich die Erreger in unterschiedlichen Körperzellen befinden kann, die durch die medikamentöse Behandlung nur schwer erreicht werden, ist von einem langen Behandlungszeitraum auszugehen.

 

Endokrine Dermatosen (Hund, Katze)

Weist ein Tier hormonbedingte Hautveränderungen auf, bezeichnet man dies als endokrine Dermatosen. Im Allgemeinen werden die Hautveränderungen durch eine Unter- oder Überfunktion der hormonbildenden Organe wie beispielsweise der Eierstöcke, der Hoden, der Schild- oder Bauchspeicheldrüse sowie der Nebenniere verursacht. Das Leitsymptom beim Hund ist symmetrischer Haarverlust, bei der Katze bestehen die Leitsymptome in Seborrhoe und Haarausfall. Bei beiden Tierarten richtet sich die Therapie nach der verursachenden Grunderkrankung der endokrinen Dermatosen. Die Prognose ist bei Hunden im Allgemeinen recht gut, auch wenn die Therapie oftmals über mehrere Wochen erfolgen muss. Bei Katzen ist eine endokrine Dermatose vor allem dann gut behandelbar, wenn sie auf einer Störung der Schilddrüse basiert, wobei eine angeborene Unterfunktion der Schilddrüse eine Ausnahme darstellt.

 

Endometritis (Hund)

Bei einer Endometritis handelt es sich um eine Entzündung der Gebärmutterschleimhaut; geht diese mit einer Eiterbildung und anschließender Eiteransammlung in der Gebärmutter einher, entsteht oftmals eine Gebärmuttervereiterung (Pyometra). Die Leitsymptome einer Endometritis sind blutiger, schleimiger, wässriger oder eitriger Scheidenausfluss und Läufigkeitsunregelmäßigkeit. Zur Diagnose ist eine tierärztliche Untersuchung notwendig. In der Regel verwendet der Tierarzt ein Spekulum, um Muttermund und Scheide der Hündin genau zu untersuchen und einen Abstrich (Tupfprobe) zu entnehmen, der anschließend im Labor untersucht wird. Die Therapie besteht vor allem bei einer chronischen Endometritis in einer Kastration sowie der Entfernung von Gebärmutter und Eierstöcken. Bei rechtzeitiger Behandlung ist die Prognose gut; durch eine Kastration kann die Erkrankung verhindert werden.

 

Entropium (Kaninchen, Hund)

Als Entropium wird ein Roll-Lid bzw. das Einrollen des Augenlids bezeichnet, wobei von dieser Erkrankung meist das Unterlid betroffen ist. Verursacht wird ein Entropium teils durch Entzündungen oder Verletzungen, sowohl bei Hund als auch Kaninchen ist es jedoch in den meisten Fällen genetisch bedingt. Bei einigen Hunderassen besteht ein Missverhältnis zwischen der Kopfhautmenge und der Schädelgröße, sodass ein Entropium häufiger auftritt. Hierzu zählen beispielsweise Shar Pei, Chow Chow, Bulldoggen und Rottweiler. Die Leitsymptome eines Roll-Lids sind vermehrter Tränenfluss sowie das Zusammenkneifen des Auges. Ein Entropium muss grundsätzlich behandelt werden, denn die reibenden Wimpern verursachen früher oder später eine Hornhauterkrankung. Der hierzu notwendige chirurgische Eingriff wird erst bei ausgewachsenen Tieren durchgeführt, wobei die Prognose bei einer rechtzeitigen Behandlung positiv ist.

 

Entzündung des äußeren Ohres (Kaninchen)

Eine Entzündung des äußeren Ohres wird medizinisch korrekt als Otitis externa bezeichnet und beim Kaninchen nahezu ausnahmslos durch Psoroptes cuniculi, d.h. die sogenannten Ohrmilben, hervorgerufen. Betroffen ist bei einer Otitis externa in der Regel der Bereich des Ohres von der Ohrmuschel bis zum Trommelfell. Folge der Erkrankung ist das charakteristische Bild der Ohrräude.

 

Entzündung des Mittel- und Innenohres (Kaninchen)

Entzündungen des Mittel- sowie des Innenohres werden auch als Otitis interna, Otitis media sowie als Mittle- und Innenohrentzündung bezeichnet. Im Allgemeinen werden Entzündungen des Mittel- oder Innenohres durch eine bakterielle Allgemeinerkrankung verursacht und treten vermehrt im Zuge des sogenannten Kaninchenschnupfen-Komplexes auf. Die Leitsymptome der Otitis interna sind Kopfschütteln, eine Kopfschiefhaltung sowie Gleichgewichtsstörungen, wobei die Symptomatik vor allem zu Beginn der Erkrankung relativ unspezifisch ist. In der Regel werden Entzündungen des Mittel- und Innenohres durch eine systemische Antibiose therapiert. Liegt der Erkrankung eine parasitäre Ursache zugrunde, ist des Weiteren die Gabe von Antiparasitika notwendig. Die Prognose ist bei frühzeitiger Behandlung recht gut.

 

Entzündung von Hoden, Nebenhoden und Samenstrang (Hund)

Die Entzündung der Hoden, Nebenhoden und des Samenstrangs werden auch als Orchitis sowie Funikulitis und Epididymitis bezeichnet. Hauptsächlich werden Entzündungen der Genitalorgane beim Hund durch sogenannte aufsteigende Infektionen verursacht. Bei diesen handelt es sich um, durch Viren, Pilze oder Bakterien verursachte, Infektionen, die aus einer infizierten Prostata oder Urin entlang der Samenstränge bis zu den Hoden hochwandern. Weitere Ursachen können Traumata, wie sie beispielsweise durch Quetschungen oder Tritte entstehen, sein. Bei einer akuten Entzündung bestehen die Symptome in starken Schmerzen, breitbeinigem, steifem Laufen sowie geröteten und geschwollenen Hoden. Begleitsymptome sind in der Regel Fieber und Appetitlosigkeit. Akute Erkrankungen werden durch eine systemische Antibiose sowie die Gabe von Schmerzmitteln und entzündungshemmenden Medikamenten therapiert. Nachdem die Symptome abgeklungen sind, empfiehlt sich eine Kastration des Hundes. Handelt es sich um eine chronische Entzündung sind die Hoden des Hundes meist knotig verändert und ungleichmäßig groß. Zur Therapie sollte das betroffene Tier ebenfalls kastriert werden.

 

Eosinophiler-Granulom-Komplex (Katze)

Im Allgemeinen werden unter dem Begriff „Eosinophiler-Granulom-Komplex“ unterschiedliche Krankheitsbilder subsumiert. Gemeinsam haben diese, dass sie Veränderungen der Haut sowie der Schleimhäute verursachen. Zusätzlich weisen alle unter diese Bezeichnung fallenden Krankheitsbilder komparable Veränderung der Hautschichten auf, d.h., sie sind gekennzeichnet durch eine Eosinophilie. Was genau diese Krankheitsbilder verursacht, ist bis dato nicht bekannt. Die Forschung geht allerdings davon aus, dass Autoimmunerkrankungen, Allergien, Infektionen durch Pilze, Viren oder Bakterien sowie die Genetik und Verletzungen mit den Krankheitsbildern in Verbindung stehen. Leitsymptome sind Hautveränderungen sowie Veränderungen der Mundschleimhaut. Zur Therapie werden meist Kortison sowie Antibiotika eingesetzt; in manchen Fällen erfolgt auch eine Gabe von Hormonen. Um Allergien als Ursache auszuschließen, sind daneben eine diagnostische Flohtherapie, ein Allergietest sowie eine Anschlussdiät sinnvoll.

 

Epilepsie (Hund, Katze)

Bei Epilepsie – auch als Fallsucht oder Anfallsleiden bekannt – handelt es sich um eine Funktionsstörung im Großhirn des Tieres, deren Folge sogenannte epileptische Anfälle sind. Epilepsie kann einerseits genetische bedingt, andererseits aber auch im Laufe des Lebens erworben werden. Im Allgemeinen wird zwischen primärer und sekundärer Epilepsie differenziert. Während die primäre Epilepsie genetisch bedingt zu sein scheint und die genaue Ursache für die Anfälle unbekannt ist (idiopathische Epilepsie), wird eine sekundäre Epilepsie meist durch eine Erkrankung oder bestimmte Veränderungen ausgelöst und kann entweder angeboren sein oder im Laufe des Lebens erworben werden. Ursachen für sekundäre Epilepsien können einerseits im Gehirn liegen, d.h. intrakraniell sein, wie beispielsweise Hirntumore, Hirnentzündungen oder Unfälle mit Hirnschädigungen. Andererseits können Epilepsien auch extrakraniell, d.h. außerhalb des Gehirns, beispielsweise durch Leber- oder Nierenerkrankungen Vergiftungen, Diabetes mellitus verursacht werden. Therapiert wird Epilepsie meist durch die Gabe von Antiepileptika.

 

Epulis (Hund)

Bei Epuliden handelt es sich um gutartige Wucherungen im Bereich des Zahnfleisches und der Mundschleimhaut. Laut Statistiken handelt es sich bei einem Viertel der in der Maulhöhle vorkommenden Tumore um Epuliden, wobei zwischen drei verschiedenen Arten differenziert wird: ossifizierende, d.h. Wucherungen, die möglicherweise Knochengewebe enthalten, akanthomatöse, d.h. Wucherungen, die Kieferknochen und Zähne angreifen und fibromatöse Epuliden. Bis dato sind die Ursachen für die Entstehung von Epuliden unbekannt. Allerdings scheinen vor allem kurzköpfige sowie verschiedene andere Hunderassen zu Epuliden zu neigen. Dem Krankheitsbild entsprechend sind Wucherungen an der Mundschleimhaut das Leisymptom. Während kleinere ossifizierende oder fibromatöse Wucherungen meist weniger störend sind, sollten größere Epuliden chirurgisch entfernt werden, da sie beim Fressen verletzt werden könnten. Akanthomatöse Wucherungen sollten dagegen dringend chirurgisch entfernt werden, und zwar möglichst großräumig. Im Allgemeinen ist die Prognose abhängig von Ort, Art und Größe der Epuliden unterschiedlich.

Erbkrankheiten (Kaninchen)

Genetisch bedingte Krankheiten sind entweder bereits bei der Geburt erkennbar oder bilden sich im Laufe des Lebens erst aus. In der Regel werden von einer Erbkrankheit betroffene Tiere aus der Zucht ausgeschlossen, sodass Erbkrankheiten relativ selten sind. Dennoch kommt es immer wieder zur Beobachtung folgender Krankheiten:

  • Epilepsie
  • Linsentrübung
  • Verkürzung des Unter- oder Oberkiefers
  • Einstülpung der Augenlider
  • Haarlosigkeit

 

Erbrechen (Hund, Katze)

Im Allgemeinen handelt es sich bei Erbrechen nicht um eine Krankheit, sondern um ein Symptom. Erbrechen kann durch zahlreiche Ursachen hervorgerufen werden und der Brechvorgang selbst, lässt sich durch drei charakteristische Phasen beschreiben: die Übelkeit, das Würgen und das Erbrechen. Im Allgemeinen wird zwischen dem krankhaften (pathologischen) und dem physiologischen Erbrechen differenziert. Während es sich beim physiologischen Erbrechen um einen natürlichen Reinigungsprozess handelt, bei dem beispielsweise Haarballen oder unverdauliche Essensreste ausgeschieden werden, kann pathologisches Erbrechen akut oder chronisch sein. Die Ursachen von Erbrechen sind vielfältig: Neben starkem Wurmbefall, Fremdkörpern oder Haarballen im Magen, Tumoren oder Infektionen können auch Verstopfungen, Vergiftungen oder Niereninsuffizienz etc. zu Erbrechen führen. Anhaltendes Erbrechen, welches zudem noch von Atemnot, Blutbeimischungen, Schwächeerscheinungen oder Durchfall begleitet wird, sollte zwingend vom Tierarzt abgeklärt werden.

 

Ernährungsbedingte Hauterkrankungen (Hund, Katze)

Aufgrund der heutzutage vorherrschenden ausgewogenen Ernährung von Hunden und Hauskatzen mit Fertigfutter, kommt es relativ selten zu Mangelerscheinungen des Fells oder der Haut. Lediglich bei enorm einseitiger Fütterung wie zum Beispiel ausnahmslos rohem Fisch, Rinderherzen oder Leber können massive Störungen der Haut oder des Haarkleids die Folge sein. Von derartigen Mangelerscheinungen sind daneben auch die inneren Organe betroffen. Bei Hunden können ernährungsbedinge Hauterkrankungen – auch als fütterungsbedingte Dermatosen bezeichnet – neben einer unausgewogenen Ernährung auch aus Allgemeinerkrankungen durch die es zur verminderten Aufnahme einzelner Nährstoffe kommt, ausgelöst werden. Beispiele für fütterungsbedingte Dermatosen beim Hund sind das Zinkmangelsyndrom, die „Bronzekrankheit“ sowie der Mangel an ungesättigten Fettsäuren. Eine Diagnose zu stellen, ist meist schwierig und langwierig. Abhilfe schafft in der Regel das Ausgleichen des Nahrungsmitteldefizits, wobei die Defekte der Haut meist einige Zeit brauchen, um restlos abzuheilen.

 

Exophtalmus (Kaninchen)

Bei einem Exophtalmus handelt es sich um das Hervortreten des Augapfels aus den Augenhöhlen, wobei diese Erkrankung auch als Protrusio bulbi bekannt ist. Bei Kaninchen kommt es zu einem Exophtalmus oftmals im Zuge einer Zahnerkrankung; ist das Zahnfach des Oberkiefers entzündet, kann es hinter dem Augapfel zur Bildung eines Abszesses, d.h. einer Eiteransammlung, kommen, durch welche der Augapfel nach vorn gedrückt wird. Um eine sichere Diagnose zu stellen, ist eine sofortige Gebissuntersuchung notwendig, gegebenenfalls sollten Röntgenaufnahmen gemacht werden. Leider ist zur dauerhaften Beseitigung eines derartigen Entzündungsherds oftmals die Entfernung des Augapfels bzw. der betroffenen Zähne notwendig.

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