Tierkrankheiten K

Kaninchenpocken

Hinter den Kaninchenpocken verbirgt sich ein Erreger der Myxomatose. Man ist zur Erkenntnis gelangt, dass nur Kaninchen mit dieser Krankheit infiziert werden können. Potenzielle Virusträger sind vor allem die Waldkaninchen. Werden Zuchtkaninchen bei warmen Temperaturen ins Gras gesetzt, dann besteht die Gefahr, dass die Kaninchenpocken von der Stechmücke oder dem Kaninchenfloh übertragen werden. Im Juli und August muss mit den meisten Krankheitsfällen gerechnet werden. Hat sich der Virus im Tier eingenistet, dann dauert es 3 bis 5 Tagen, bis die Symptome sichtbar werden. In erster Linie sind die Augenlider betroffen. Sie schwellen an und sind gerötet. Irgendwann fangen die Augen an zu tränen. Aber auch Ohren, Nase und Mund bleiben nicht verschont. Im fortschreitenden Stadion verweigert das Kaninchen sogar die Futter- und Wasseraufnahme. Handelt es sich um eine schwächere Form, dann kann der Tierarzt entsprechend reagieren. Sind die Kaninchenpocken weiter ausgebrochen, dann kann nicht mehr geholfen werden. Die Krankheit ist hochansteckend. Beugen Sie als Tierhalter mit einer Impfung vor.

 

Kaninchenschnupfen-Komplex

Eine weitverbreitete Krankheit bei Kaninchen ist der Kaninchenschnupfen-Komplex. Ist das Tier daran erkrankt, dann liegt eine Entzündung an den Schleimhäuten der Nase und Nasennebenhöhlen vor. Bei der Entstehung spielen mehrere Krankheitsfaktoren eine maßgebende Rolle. Ist das Kaninchen unterschiedlichen Wettereinflüssen wie Zugluft oder Kälte ausgesetzt, dann bekommt der Kaninchenschnupfen wunderbaren Nährboden zur Entstehung. Aber auch Viren, Bakterien oder reizende Substanzen tragen dazu bei. Beispielsweise Putzmittel, Rauch oder Ammoniak aus dem Urin der Tiere. Wer ein Kaninchen in der Wohnung hält, sollte im Winter trockene Heizluft vermeiden. Auch eine Futterumstellung oder Stress kann sogar den Kaninchenschnupfen-Komplex auslösen. Eine Vorstellung beim Tierarzt ist unumgänglich. Schließlich sollen sich die Erreger nicht noch weiter ausbreiten. Der Mediziner verschreibt dem Tier Antibiotika. Es gibt auch Medikamente, die gezielt das Immunsystem unterstützen.

 

Kaninchensyphilis 

Es kommt hin und wieder vor, dass sich in den Kaninchenbeständen die Kaninchensyphilis ausbreitet. Die Rede ist von einem Bakterium mit dem gewöhnungsbedürftigen Namen „Treponema cuniculi. Das betroffene Tier hat mit Rötungen und Schwellungen im Genitalbereich zu kämpfen. Die Entzündungen können sich unter Umständen auch auf die Augen oder die Nase ausweiten. Ist der Genitalbereich von dem Bakterium betroffen, dann bleiben Begleiterscheinungen wie Durchfall nicht aus. Schreitet die Entzündung weiter voran und es wird keine Behandlung eingeleitet, dann kann das erkrankte Kaninchen sogar daran sterben. Die Tiere müssen unbedingt vom Tierarzt untersucht und versorgt werden. Falls nicht, dann ist der ganze Bestand in Gefahr. Kaninchensyphilis breitet sich seuchenhaft aus.

 

Kastration des männlichen Tieres (Kaninchen, Hund, Katze) 

Bei einer Kastration des männlichen Tieres werden beide Hoden vom Tierarzt entfernt. Nach diesem Eingriff ist beispielsweise das männliche Kaninchen oder der Hund unwiderruflich unfruchtbar. Folglich kann kein Nachwuchs mehr gezeugt werden. Die Operation dauert ungefähr zwischen 30 und 60 Minuten. Ist alles überstanden, dann bleibt das Tier zu Beobachtung noch einige Stunden in der Tierarztpraxis. Jeder Tierhalter muss sich bewusst sein, dass für die Operation eine Vollnarkose nötig ist. Ein gewisses Restrisiko muss einkalkuliert werden. Auch wenn es sich um einen Routineeingriff handelt. Die Wunde wird anschließend vernäht und muss vom Tierarzt entsprechend nach versorgt werden. Gönnen Sie dem Tier hinterher viel Ruhe.

 

Kastration des weiblichen Tieres (Kaninchen, Hund, Katze) 

Bei der Kastration des weiblichen Tieres wird vom Tierarzt eine Entfernung der Eierstöcke (Keimdrüsen) vorgenommen. Mehrere Gründe sprechen für diesen Eingriff. Mit dieser Verfahrensweise möchte der Tierhalter einer unerwünschten Trächtigkeit oder Scheinträchtigkeit vorbeugen. Ebenso möchte man damit das Risiko eines Tumors vermindern. Prinzipiell handelt es sich um einen sogenannten Routineeingriff. Allerdings kann man ein Restrisiko nicht hundertprozentig ausschließen. Schließlich findet der operative Eingriff unter Vollnarkose statt. Das Narkosemittel kann unter anderem Übelkeit oder Erbrechen auslösen. Nach der Operation sind keine auffälligen Veränderungen erkennbar. Wenn überhaupt, dann kann maximal eine stärkere Anhänglichkeit ausgemacht werden.

Katzenseuche

Bei der Katzenseuche handelt es sich um eine Infektionskrankheit. Mitunter nimmt die Erkrankung einen tödlichen Verlauf. In Fachkreisen spricht man von einer sogenannten Panleukopenie. Das Virus kommt weltweit bei Katzen vor. Hat sich der Stubentiger mit der Katzenseuche identifiziert, dann treten mehrere Symptome auf. Extreme Müdigkeit, hohes Fieber, blutiger Durchfall sowie Erbrechen gehören zu dem Krankheitsbild. Über infektiöses Material wie beispielsweise Urin, Kot oder Nasensekret kann der Erreger sich einnisten. Die Aufnahme erfolgt in der Regel durch die Nase oder Maulschleimhaut. Ungeimpfte Jungkatzen oder Katzen mit Auslauf sind vorrangig gefährdet. Eine wirksame Maßnahme gegen diese Erkrankung ist eine entsprechende Impfung.

 

Kutane Asthenie (Hund)

Vielleicht haben Sie schon einmal etwas vom Ehler-Danlos-Syndrom gehört. Falls nicht, dann ist Ihnen unter anderem die kutane Asthenie bei Hunden ein Begriff. Hierbei handelt es sich um eine erbliche Erkrankung des Bindegewebes. Es liegt bei diesem Krankheitsbild eine Störung in der Struktur des Bindegewebes vor. Entweder ist die Haut des Hundes zu dünn oder übermäßig dehnbar. Folglich können sehr schnell Risswunden auftreten. Eine kutane Asthenie bei Hunden ist nicht heilbar. Es wird daher empfohlen den Hund als Einzeltier zu halten. Darüber hinaus ist stets größte Aufmerksamkeit erfordert. Gefahrenquellen für das Tier gilt es zu minimieren. Jede entstandene Wunde heißt automatisch Schmerzen.

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