Tierkrankheiten L

Läusebefall (Kaninchen Hund)

Ein Läusebefall kann für den Hund oder das Kaninchen richtig anstrengend sein. Sogar mit bloßem Auge sind die Parasiten erkennbar. Die ungebetenen Gäste werden in der Regel 1 bis 2 Millimeter groß. Sie hängen im Fell des Tieres und ernähren sich vorrangig von deren Hautschuppen sowie dem Blut. Wenn Sie mit einem Flohkamm durchs Fell fahren, dann können Sie die Plagegeister am besten untersuchen. Eigentlich tritt ein Läusebefall bei Hunden und Kaninchen eher selten auf. Allerdings ist dieses Phänomen nicht gänzlich ausgeschlossen. Eine Infektion kann durch eine unzureichende Hygiene auftreten. Findet die Pflege des Tieres nur sporadisch statt oder die Tierhaltungsbedingungen sind mangelhaft, dann ist durchaus ein Läusebefall denkbar. Ein ständiges und starkes Jucken oder ein muffiger Geruch des Fell können erste Anzeichen dafür sein.

 

Legg-Calvé-Perthes-Krankheit (Hund)

Abgestorbenes Gewebe am Oberschenkelknochen bei Jungtieren ist der Auslöser für die Legg-Calvé-Perthes-Krankheit. Vorrangig sind davon Hunde betroffen, die sich im Alter von 3 bis 10 Monaten befinden. Der sogenannte Femurkopf wird nur unzureichend durchblutet. Im weiteren Verlauf stirbt darauf hin das Gewebe ab. Anschließend kann es zur Auflösung der Knochensubstanz im Oberschenkelkopf kommen. Eine Verformung und schwere Hüftgelenkarthrose ist letztendlich das Ergebnis. Bei der Ursachenforschung sind sich die Experten nicht ganz einig. Man geht davon aus, dass Stoffwechselstörungen, genetische Faktoren oder eine Störung im Hormonhaushalt unter anderem dafür verantwortlich sind. Der betroffene Hund muss mit einem schmerzhaften Hüftgelenk leben. Auch eine zunehmende Lahmheit tritt auf.

 

Leishmaniose (Hund)

Ist ein Hund tatsächlich an Leishmaniose erkrankt, dann kann das Tier bei einer fachgerechten Behandlung trotzdem mit einem langen Leben rechnen. Ist der Krankheitsverlauf allerdings problematisch, dann kann dieser Umstand bis zum Tod des Hundes führen. Grundsätzlich ist Leishmaniose nicht heilbar. Die Erkrankung wird durch einen parasitären Einzeller hervorgerufen. In tropischen und subtropischen Breitengraden tritt dieses Krankheitsbild auf. Durch einen Stich der sogenannten Sand- oder Schmetterlingsmücke findet die Übertragung statt. Die Symptome fallen sehr facettenreich aus. Daher wird die Leishmaniose eher schwer erkannt. Haarverlust um die Augen, Ohrränder oder der Schnauze können ein Anzeichen sein. Selbst an Hals oder Beinen können kahle Stellen sichtbar werden. Begleiterscheinungen wie Nasenbluten, Bindehautentzündung oder Durchfall treten mitunter ebenfalls auf.

 

Leptospirose (Hund)

Eine Leptospirose kann bei Hunden weltweit vorkommen. Die ansteckende Infektionskrankheit wird durch eine Bakteriengruppe mit dem Namen Spirochäten hervorgerufen. Die Übertragung vom Tier auf den Menschen und umgekehrt ist möglich. Daher müssen alle Erkrankungsfälle beim Veterinäramt gemeldet werden. Die Infizierung erfolgt häufig über Wildtiere und deren Urin. Ist die Umgebung feucht und warm, dann kann die Bakteriengruppe auch außerhalb des Wirtstieres überleben. Ein ideales Brutnest für die Erreger sind daher Gewässer. Über die Schleimhäute der Augen gelangen die Bakterien in den Körper des Hundes. Liegt beim Vierbeiner eine Verletzung vor, dann haben die Erreger ein leichtes Spiel. Die Infektion muss umgehend behandelt werden. Das Tier leidet unter Erbrechen, Durchfall und Fieber. Zudem gehen viele wichtige Mineralstoffe im Körper verloren sowie auch Blut. Bleibt die Krankheit unbehandelt, dann können die Nieren versagen und der Hund stirbt.

 

Leukose (Kaninchen)

Bei Leukose tritt eine überhäufte Vermehrung der weißen Blutkörperchen auf. Leukose wird daher auch oft als Leukämie bezeichnet. Man vermutet, dass sogenannte Retro-Viren für dieses Phänomen verantwortlich sind. Wie die Krankheit bei Kaninchen übertragen wird, da sind sich die Experten nicht einig. Fakt ist, dass die inneren Organe von tumorösen Veränderungen betroffen sind. In größeren Kaninchenbeständen kann die Erkrankung eher auftreten, als bei einzelnen Tieren. Leidet ein Kaninchen unter Leukose, dann wird es von einer zunehmenden Bewegungsunlust geplagt. Selbst die Futter- und Wasseraufnahme erfolgt in einer verminderten Form. Folglich ist das Tier von Abmagerung bedroht. Unter der Haut können vergrößerte Lymphknoten ausgemacht werden. Der Tierarzt kann für das Kaninchen nicht mehr viel tun. Es muss eingeschläfert werden.

 

Lungenentzündung (Hund, Katze)

In Fachkreisen wird eine Lungenentzündung bei Hunden oder Katzen auch Pneumonie genannt. Der Auslöser für diese Erkrankung sind Bakterien, Viren oder Pilze. Ist das Tier erkrankt, dann fühlt sich der Hund oder die Katze sehr schlapp. Begleiterscheinungen wie Husten und Niesen stehen ebenso mit auf der Tagesordnung. Ein ständiges Laufen der Nase in Form von gelblichem oder grünlichem Ausfluss ist nicht zu übersehen. Selbst Fieber oder Beeinträchtigungen bei der Atmung sind möglich. Vorrangig ist das Lungengewebe entzündet. Aber auch die Bronchien können betroffen sein. Eine tierärztliche Untersuchung ist in diesem Fall unabdingbar. Bleibt die Lungenentzündung unbehandelt, dann kann dieser Zustand bedrohliche Folgen haben.

 

 Lungentumoren (Hund) 

Es gibt zwei Arten von Lungentumoren bei Hunden. Die Tierärzte sprechen zum einen von einem primären Tumor und zum anderen von metastatischen Lungenveränderungen. Die primäre Variante kommt höchst selten bei Hunden vor. Falls doch, dann sind oftmals ältere Tiere ab dem 11. Lebensjahr davon betroffen. Warum das so ist, dass können die Mediziner nicht nachvollziehen. Wie bereits angesprochen tritt die metastatische Lungenveränderung häufiger auf. Hierbei handelt es sich um bösartige Tumorzellen. Diese sind in der Regel aus anderen Organen entsprungen. Entweder vom Gesäuge oder der Milz. Über das Blut oder Lymphsystem erreichen die Zellen letztendlich die Lunge. Lange Zeit bleibt der Tumor in der Lunge unbemerkt. Doch irgendwann stellen sich entsprechende Symptome ein. Husten, Schwäche, Atemnot oder Apathie können unter anderem auftreten.

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