Tierkrankheiten N

Nasenbluten (Hund)

Tritt bei Hunden Blut aus der Nase, dann kann das mehrere Ursachen haben. Bei einem reinen Blutausfluss spricht der Tierarzt von einer sogenannten Epistaxis. Entweder liegt eine Erkrankung direkt an der Nase vor oder die Nasennebenhöhlen sind beeinträchtigt. Aber auch Bluthochdruck oder Blutgerinnungsstörungen können Nasenbluten auslösen. Prinzipiell kommt diese Erscheinung eher selten vor. Auf jeden Fall ist es ratsam, die Gründe dafür entsprechend beim Tierarzt abzuklären. Leidet der Hund öfters unter Nasenbluten, dann muss der Tierhalter unbedingt handeln. Nasenbluten kann ebenso ein Anzeichen für ein systemisches Krankheitsbild sein. Chronische Entzündungen, Infektionen, Zahnerkrankungen oder eine Tumorerkrankung wären denkbar.

 

Nickhautvorfall (Hund, Katze)

Wenn ein Hund oder eine Katze an einem Nickhautvorfall erkrankt ist, dann kann man die Anzeichen dafür nicht übersehen. Mit der Nickhaut sind quasi die Bindehautfalten gemeint, die sich im Augenwinkel der Nase befinden. Wenn die Bindehautfalte praktisch über die Hornhaut fällt, dann spricht man von einem Nickhautvorfall. Je nach Ausweitung der Nickhaut kann das betroffene Auge fast vollständig verdeckt werden. Dieser Vorgang hat massive Auswirkungen auf das Sehvermögen des Tieres. Der Hund oder die Katze sollte unbedingt gründlichen vom Tierarzt untersucht werden. Man muss von einem Unwohlsein des Tieres ausgehen. Vielerlei Ursachen können für diese Veränderung sprechen. Allgemeine Störungen im Wohlbefinden oder ein Wurmbefall kämen als Ursache infrage. Selbst psychischer Stress kann einen Nickhautvorfall auslösen.

 

Niereninsuffizienz (Kaninchen, Hund, Katze)

Bei einer Niereninsuffizienz liegt eine Nierenschwäche vor. Das Organ kommt seiner eigentlichen Funktion nicht mehr nach. Es werden nur noch in einer abgeschwächten Form die Giftstoffe aus dem Körper gefiltert und abtransportiert. Auch bei der Blutbildung und beim Blutdruck spielen die Nieren eine entscheidende Rolle. In einem schleichenden Prozess entwickelt sich in der Regel eine Niereninsuffizienz. Meist dauert dieser Vorgang über mehrere Monate oder sogar Jahre an. Hat der Hund, das Kaninchen oder die Katze allerdings schädliche Stoffe zu sich genommen, dann kann eine akute Niereninsuffizienz auftreten. Ein gefährlicher Zustand. In dieser Phase werden nicht mehr genügend Giftstoffe ausgeschwemmt. Aus dieser Ausgangsposition entwickelt sich eine Harnvergiftung. Im gleichen Atemzug verliert der Körper sehr viel Wasser. Folglich kommt es zur Austrocknung.

 

Noduläre Dermatofibrose (Hund)

Die erbliche Krankheit Noduläre Dermatofibrose kann zu knotigen Hautveränderungen führen. Vorrangig tritt dieses Phänomen beim Golden Retriever, Deutschen Schäferhund oder anderen Mischlingen auf. Zu den Hautknoten gesellen sich nach einiger Zeit zusätzlich noch tumoröse Veränderungen. Die Tumore werden in der Niere ausgemacht. Bei Hündinnen taucht die Krebserkrankung in der Gebärmutter auf. Welche genauen Ursachen für den Ausbruch dieses Krankheitsbildes letztendlich zuständig sind, das konnte bis dato von den Experten nicht nachgewiesen werden. Allerdings ist die Noduläre Dermatofibrose nicht heilbar. Rein äußerlich kann man viele feste Knoten beim Hund ausmachen. Auch eine Vergrößerung des Bauchumfangs wird sichtbar. Das Tier wird von übermäßigem Durst, Appetitlosigkeit, Durchfall, Erbrechen und Schwäche geplagt.

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