Tierkrankheiten P

Panostitis (Hund)

Wenn ein Hund an einer Panostitis erkrankt ist, dann muss der Hundehalter von einer langwierigen Behandlung ausgehen. Vor allem mittelgroße und große Rassen sind gefährdet, an einer Panostitis zu erkranken. Vorwiegend tritt an den langen Röhrenknochen wie Schienbein, Oberschenkel oder Oberarm die schmerzhafte Erkrankung auf. Erfahrungsgemäß sind junge Hunde von einer Panostitis betroffen. Warum dieses Krankheitsbild überhaupt entstehen kann, da sind sich die Experten nicht ganz einig. Man nimmt an, dass eine Überversorgung durch Kalzium der Auslöser sein könnte. Aber auch kalorienreiche Nahrung kann zu einer Verengung der Blutgefäße im Knochen führen. Durch die gebildeten Engstellen findet quasi ein Blutstau statt. Folglich leidet das Tier an Durchblutungsstörungen. Begleiterscheinungen wie massive Schmerzen oder Lahmheit lassen nicht lange auf sich warten.

 

Papillomatose (Kaninchen)

An wenig behaarten Regionen eines Kaninchens kann es zu Wucherungen kommen. Bei diesen Veränderungen spricht man von einer Papillomatose. Hervorgerufen wird diese Wucherung durch Viren. In den meisten Fällen handelt es sich um eine gutartige Form. Die Papillomatose wird entweder am Enddarm, Anus oder in der Mundhöhle sichtbar Oftmals ist keine weitere Behandlung vonnöten, weil die Wucherungen von selbst abheilen. Jedoch gibt es Einzelfälle, wo eine chirurgische Entfernung notwendig wird. Nach genauen Erkenntnissen müssen sich die Kaninchen mit Juckreiz auseinandersetzen. In der Mundhöhle hingegen wird eine Wucherung eher toleriert. Tritt die Papillomatose häufiger auf, dann müssen entsprechende Schritte eingeleitet werden.

 

Pneumothorax (Hund, Katze) 

Liegt eine innere Schädigung der Lunge vor, dann sprechen die Fachärzte von einem Pneumothorax. Es gelangt quasi Luft in den Brustraum. Dieser Umstand löst natürlich Beschwerden beim Hund oder der Katze aus. Auslöser für dieses Phänomen können gleich mehrere sein. Lungenabszesse, Lungentumore oder auch Lungenzysten können zu dieser Beeinträchtigung führen. Erfahrungsgemäß kann die Lungenstruktur geschädigt werden. Ein Zerreißen der Lungenbläschen ist nicht gänzlich ausgeschlossen. Tritt dieses Szenario ein, dann strömt weitere Luft in den Brustraum. Liegt eine schwere Form der Erkrankung vor, dann leidet das Tier unter Atemnot. Auf jeden Fall sollte ein Tierarzt zurate gezogen werden, damit eine sinnvolle Behandlungsmaßnahme stattfinden kann.

 

Polyzystische Nierenerkrankungen (Katze)

Nicht nur Katzen können an einer Polyzystic Kidney Disease (PKD) erkranken. Hinter diesem Fachbegriff verbirgt sich eine polyzystische Nierenerkrankung. Selbst beim Menschen oder Hunden, Schweinen sowie Rindern kann dieses Krankheitsbild vorkommen. Generell handelt es sich um eine Erbkrankheit. Es ist bekannt, dass eine polyzystische Nierenerkrankung an die Nachkommen vererbt wird. Erfahrungsgemäß sind häufig Perserkatzen von dem krankmachenden Gen betroffen. Die Zysten in den Nieren oder der Leber treten aber auch bei anderen Rassen auf. Befinden sich an den Nieren nur kleine Zysten, dann bleibt die Katze nahezu beschwerdefrei. Siedeln sich allerdings viele große Zysten an dem Organ an, dann wird das Nierengewebe automatisch fast völlig verdrängt. Daraus entsteht schließlich eine chronische Niereninsuffizienz. Im schlimmsten Fall stellt sich sogar ein Nierenversagen ein.

 

Prostatatumoren (Hund)

Um eins schon einmal vorweg zunehmen. Prostatatumore bei Hunden kommen eher selten vor. Warum diese Wucherungen überhaupt entstehen, das ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Allerdings weiß man, dass oftmals großwüchsige Hunde von diesen Prostatatumoren betroffen sind. Bei Hunden in einem Alter ab 10 Jahren kann diese Erkrankung auftreten. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Rüde kastriert oder nicht kastriert ist. Erst Probleme zeigen sich beim Urinieren oder beim Kotabsatz. Dieser Umstand tritt aufgrund einer Vergrößerung der Prostata ein. Es wird quasi Druck auf den Enddarm und die Harnröhre ausgeübt. Anzeichen für die Erkrankung können auch Lahmheit, allgemeine Schwäche, Abmagerung oder vermehrter Durst sein. Stellt der Hundehalter Blut im Urin fest, dann muss der Sache auf den Grund gegangen werden.

 

 Psychogene Hauterkrankungen (Hund)

Wenn man von einer psychogenen Hauterkrankungen spricht, dann wird ein verstärktes Lecken und Kauen beim Haustier ausgemacht. Dabei fast der Hund bestimmte Körperstellen fest ins Auge. Letztendlich werden diese Symptome durch emotionalen Stress ausgelöst. Mehrere Ursachen können für eine psychogene Hauterkrankung verantwortlich sein. Entweder widert das Tier eine Bedrohung oder es fühlt sich durch eine unangenehme Geräuschkulisse, einen befremdlichen Tagesrhythmus oder einen neuen Mitbewohner gestört. Aber auch Eifersucht, eine veränderte Familienstruktur, Unruhe sowie ein neues Umfeld können diese Erkrankung auslösen. Der Leckdrang konzentriert sich auf ausgemachte Körperbereiche. Damit möchte der Hund zum Ausdruck bringen, dass er sich unwohl fühlt und von einer Nervosität sowie Unsicherheit geplagt wird. Irgendwann wird aus diesen Attacken ein zwanghaftes Verhaltensmuster.

 

Pyodermie (Hund)

Hinter einer Pyodermie steckt eine Hautinfektion. Die Krankheit wird durch Bakterien ausgelöst. Beim Hund handelt es sich meistens um das Bakterium Staphylococcus pseudointermedius. Die betroffenen Hautareale werden mit Pusteln und Hautrötungen übersehen. Der Entzündungsprozess löst einen Juckreiz aus. Folglich beginnt der Hund mit Kratzen. Über die Krallen werden die Erreger aufgenommen und weitergetragen. Gesunde Hautbereiche werden infiziert. Irgendwann breitet sich die Pyodermie großflächig aus und hinterlässt eine nässende Wunde. Der Hundehalter muss auf jeden Fall aktiv werden. Ein Gang zum Tierarzt ist unumgänglich. Nach einer strikten Anweisung werden Antibiotika über einen längeren Zeitraum verabreicht. In der Regel handelt es sich um mindestens drei Wochen.

 

Pyodermien (Kaninchen)

Hautverletzungen oder ein Parasitenbefall können bakterielle Hautentzündungen beim Kaninchen auslösen. In diesem Fall sprechen die Experten von Pyodermien. Hat sich das Kaninchen beispielsweise an der Pfote verletzt, dann können die Erreger ohne weiteres in die Haut eindringen. Anfänglich wird die Haut rot und später eitrig. Dieser Vorgang ist mit Schmerzen verbunden. Stellt der Kaninchenhalter eine kleinere Verletzung fest, dann reicht es aus, wenn die Wunde gründlich gereinigt wird. Auch der Gebrauch eines Desinfektionsmittel wäre angebracht. Zur Nachbehandlung empfiehlt sich eine antibakterielle Salbe. Großflächige Hautentzündungen müssen umfangreicher versorgt werden. Der Tierarzt sollte auf jeden Fall eingeschaltet werden, um weitere Komplikationen entgegenzuwirken. Meist läuft es auf eine systemische Gabe von Antibiotika hinaus.

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