Tierkrankheiten R

Rabbit Haemorrhagic Disease (Kaninchen)

Umgangssprachlich ist der Begriff Chinaseuche mehr als geläufig. Dahinter verbirgt sich die Viruserkrankung Rabbit Haemorrhagic Disease (RHD). Erstmals ist die lebensgefährliche Krankheit 1988 in Deutschland aufgetreten. Sie kann Zucht- und Waldkaninchen sowie auch das Hauskaninchen befallen. Jungtiere sind von dem Virus fast nie betroffen. Aber ausgewachsene Kaninchen bleiben oftmals nicht davon verschont. Die Chinaseuche ist heimtückisch. Klare Symptome kann ein Kaninchenbesitzer so gut wie gar nicht ausmachen oder erst viel zu spät. Daher kommt es häufiger vor, dass ein Kaninchen plötzlich tot in seinem Käfig aufgefunden wird. Winzige Partikel sind quasi für den Befall von gesunden Zellen verantwortlich. Die Vermehrung des RHD-Virus geht rasant vonstatten. Organschwellungen, Blutgerinnungsstörungen sowie Blutungen in den Atemwegen sind die Folge.

 

Rachen- und Mandelentzündung (Hund, Katze)

Wer schon einmal eine Rachen- und Mandelentzündung erlebt hat, der weiß genau, wie man sich dabei fühlt. Auch beim Hund oder dem geliebten Stubentiger verhält sich dieses Phänomen nicht anders. Das Tier hat mit Schluckbeschwerden zu kämpfen. Bei der Rachen- und Mandelentzündung handelt es sich um einen bakteriellen oder viralen Infekt. Meistens verläuft die Infektion harmlos. Der Vierbeiner kann diese Form der Erkrankung mit sich allein ausmachen. Ist das Ausmaß der Entzündung heftiger, dann gesellen sich weitere Begleiterscheinungen wie Fieber, Heiserkeit und Husten hinzu. In diesem Fall werden Antibiotika verabreicht.

 

 Räude (Hund, Katze)

Das lateinische Wort Scabies steht für die Milbenerkrankung Räude. Generell ist die Räude hochansteckend. Die mikroskopisch kleinen Milben ziehen es vor, ständig weiter zu wandern. Sie bleiben nicht beim Wirt verankert. Vereinzelt kommt es sogar vor, dass die Räude auf den Menschen übertragen wird. Der Hund kann sich die Erkrankung bei Waldspaziergängen einfangen. Grundsätzlich muss kein direkter Fellkontakt bestehen. Die Ansteckung kann bereits erfolgen, wenn ein weiteres infiziertes Tier anwesend ist. Vorbeugend kann der Tierhalter auf eine akribische Sauberkeit und Hygiene achten. Moderne Milbenmittel können schon helfen, um die Plagegeister wieder zu eliminieren. Mit speziellen Spülungen und Shampoos kann der entzündeten Haut ebenso geholfen werden. Zur eigenen Sicherheit kann auch ein Tierarztbesuch empfehlenswert sein.

 

Rodentiose (Kaninchen) 

Einigen Leuten ist vielleicht die Nagerpest ein Begriff. In Fachkreisen spricht man allerdings von einer Rodentiose. Diese Erkrankung wird durch das Bakterium Yersinia pseudotuberculosis und Yersinia enterocolitica ausgelöst. Nagetiere wie Chinchillas, aber auch der Feldhase sowie das Kaninchen können davon betroffen sein. Übertragungsträger sind Vögel, Ratten oder Mäuse. Alle Altersklassen können an einer Rodentiose erkranken. Symptome wie Fieber, Durchfall, Abmagerung oder Atemnot gehören zum Krankheitsverlauf dazu. Nicht immer wird die Infektion gleich erkannt. Dieser Umstand ist schlecht für das Tier. Folglich wird es daran sterben. Bei einer frühzeitigen Erkennung kann geholfen werden. Das Wundermittel Antibiotika muss über einen längeren Zeitraum verabreicht werden.

 

Rohfasermangel (Kaninchen)

Kaninchenbesitzer sollten immer darauf achten, dass die Futterrationen stets ausgewogen sind. Vor allem qualitativ hochwertiges Heu darf bei der Fütterung nicht fehlen. Falls doch, dann tritt ein sogenannter Rohfasermangel ein. Die hervorgerufene Fütterungsstörung löst letztendlich das Fressen von Fell aus. Unter Umständen vergreift sich das Tier an Möbeln, Tapeten oder seinem Käfiginventar. Werden mehrere Kaninchen zusammengehalten, dann beginnen sie sich gegenseitig zu Benagen. Erste äußere Anzeichen für dieses Phänomen sind Fellveränderungen. Auch Durchfälle werden oftmals diagnostiziert. Damit kein Rohfasermangel auftritt, sollte eine ausreichende Fütterung erfolgen. Allerdings in Maßen, damit es zu keiner Magenüberladung kommt. Mit einer gesunden Mischung aus Frischfutter und Heu kann gar nichts schief gehen.

 

Rolligkeit der Kätzin

Ist eine Katze zwischen sechs und neun Monate alt, dann kommt das Tier erstmals mit der sogenannten Rolligkeit in Berührung. Wenn Herrchen und Frauchen nicht wollen, dass die geliebte Samtpfote auf unkastrierte Artgenossen trifft, dann sollte die Katze kastriert werden. Nur so kann eine Vermehrung grundsätzlich ausgeschlossen werden. Oftmals legen die Tiere ein seltsames Verhaltensmuster an den Tag. Vorrangig gibt die Katzendame laute Töne von sich. Damit möchte sie potenzielle Liebeskandidaten anlocken. Je nach Geschlechtsreife kann die Rolligkeit der Kätzin mehrmals im Jahr zum Vorschein kommen. Die Phase der Rolligkeit erstreckt sich über fünf bis zehn Tage. Paarungsbereit ist die Katze lediglich vier davon.

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