Tierkrankheiten T

Tetanus (Hund)

Extrem selten, dafür sehr gefährlich ist Tetanus bei Hunden. Hat man erkannt, dass der Hund an Tetanus leidet, dann muss umgehend gehandelt werden. Treffen Bakterien auf eine Wunde, dann können diese eine Infektion auslösen. Mitunter fügt sich der Vierbeiner durch einen spitzen Gegenstand eine Wunde zu. Dieser Umstand kommt hin und wieder vor. Gerät allerdings Schmutz in die Wunde, dann kann es gefährlich werden. Nicht sofort bricht Tetanus nach der Infektion aus. Es dauert manchmal bis zu neun Tage, bis sich die Symptome zeigen. Schreckhaftigkeit, Schwäche und Geräuschempfindlichkeit gehören zum Krankheitsbild dazu. Je nach Schwere können auch die Gesichtsmuskeln verkrampfen. Es sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden. Bleibt Tetanus unbehandelt, dann kann der Hund daran sterben.

 

Thromboembolie (Katze) 

Im Herzen oder in einem Blutgefäß kann sich bei einer Katze ein Blutgerinnsel bilden. Dieses Gerinnsel ist in der Lage Blutgefäße zu verstopfen. Löst sich ein Teil davon und wandert weiter, dann kommt es unter Umständen zu einem Gefäßverschluss. Vorrangig kommt Thromboembolie in den arteriellen Blutgefäßen vor. Je nach Krankheitsverlauf können ganz unterschiedliche Symptome auftreten. Neurologische Ausfallerscheinungen sind möglich, wenn sich das Blutgerinnsel im Gehirn befindet. Zusätzlich muss sich das Tier mit einer Herz-Kreislauf-Schwäche auseinandersetzen. Atemnot, Teilnahmslosigkeit und Leistungsschwäche können ebenso vorkommen. Gerinnungshemmende Medikamente können für Abhilfe sorgen. Vorrangiges Ziel des Tierarztes ist es, eine schnelle Wiederherstellung der Gewebedurchblutung zu veranlassen. Nicht immer ist das Vorhaben von Erfolg gekrönt.

 

Thrombosen (Hund) 

Liegt eine Herzmuskelerkrankung vor, dann kann der vierbeinige Liebling an einer Thrombose erkranken. Aber auch Tumorerkrankungen, Anämie, Leishmanien oder Parasiten können Thrombosen einleiten. Die Symptome richten sich unter anderem nach der Thrombus, also dem Gerinnsel, und welches Blutgefäß verstopft ist. Wirkt das Fell des Hundes blass und er ist wider erwartend bewegungsfaul, dann könnte das ein erster Hinweis auf diese Erkrankung sein. Nicht immer lässt sich sofort erkennen, ob eine Thrombose vorliegt. Kleinere Formen bleiben mitunter sogar unbemerkt. Um eine genaue Diagnostik zu erhalten, müssen in einer klinischen Untersuchung Röntgenbilder oder eine Magnetresonanztomographie (MRT) angefertigt werden.

 

Tollwut (Kaninchen, Hund, Katze)

Großen Respekt hat man vor der Tollwut. Nicht umsonst ist diese Erkrankung so gefürchtet. Immerhin handelt es sich hierbei um eine lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Tier oder uns Menschen geht. Die Übertragung erfolgt durch einen Biss mit Kontakt zu infiziertem Speichel. Besteht ein Tollwut-Verdacht, dann muss das bei der zuständigen Behörde angezeigt werden. Die Tollwut ist nach dem Tierseuchengesetz immer anzeigepflichtig. Einer der Hauptüberträger ist der Rotfuchs. Der Mensch hingegen kann sich durch einen Hundebiss infizieren. Ist der Hund oder Katze von der Tollwut betroffen, dann werden neurologische Symptome deutlich. Charakteristisch für diese Krankheit ist starker Speichelausfluss. Der Verlauf der Tollwut ist stets tödlich.

 

Toxoplasmose (Katze)

Die Toxoplasmose verläuft in etlichen Fällen fast beschwerdefrei. Hin und wieder kann leichter Durchfall auftreten. Auch Fieber und Lymphknotenschwellungen sind möglich. Die Infektion wird durch Parasiten ausgelöst. Die Übertragung von Mensch zu Tier ist ebenso möglich, wie von Tier zu Tier. Die Krankheit ist weltweit verbreitet. Normalerweise ist keine Therapie notwendig. Oftmals regelt das Abwehrsystem diese Veränderung von allein. Liegt allerdings eine erneute Infektion vor, dann sollten entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Findet eine Parasiten-Entwicklung außerhalb des Darmes statt, dann können je nach Befall weitere Beschwerden hinzukommen. Husten, Atemnot oder Entzündungen. Schlimmstenfalls können Katzenwelpen an einer Toxoplasmose sterben.

 

Tyzzersche Krankheit (Kaninchen) 

Das Bakterium Clostridium piliformis ist für die Tyzzersche Krankheit verantwortlich. Es verursacht Entzündungen in der Leber und wird zu einer Gruppe der Erreger für Durchfallerkrankungen gezählt. Ratten oder Mäuse schleppen diesen Erregerstamm ein. Nach der Ansteckung setzt ungefähr 10 Tage später ein massiver Durchfall ein. Dieser ist blutig. Das Tier leidet unter Schmerzen und magert zudem stark ab. Die Todesrate bei diesem Krankheitsbild ist hoch. Stellt ein Kaninchenhalter Veränderungen fest, dann sollte er sofort handeln. In diesem Fall sind Antibiotika unabdingbar. Vorbeugend sollte das Augenmerk auf den nötigen Schutz liegen. Die Nager dürfen nicht zum Kaninchen vordringen und so die Möglichkeit erhalten, die schädlichen Bakterien einzuschleppen.

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