Tierkrankheiten V

Vergiftungen (Kaninchen, Hund, Katze)

 

Das Thema rund um Vergiftungen bei Hunden, Katzen und Kaninchen ist äußerst komplex. Zudem haben die Giftstoffe ganz unterschiedliche Wirkungsweisen. Tritt eine Vergiftung bei einem Tier ein, dann muss immer von einem akuten tiermedizinischen Notfall ausgegangen werden. Einige Gifte wirken äußerst rasant und können bösartige Zerstörungen im Körper anrichten. Bei anderen hingegen geht dieser Prozess eher schleichend voran. In jeden Fall gilt es, zu handeln und keine Zeit zu verlieren. Werden keine entsprechenden Maßnahmen eingeleitet, dann kann dieses Versäumnis zu schweren Folgeschäden führen oder sogar zum Tod des Tieres. Neben der Erstversorgung sollte eine mögliche Giftprobe gesichert werden. Umso gezielter kann der Tierarzt spezielle Behandlungsmaßnahmen einleiten.

 

Verstopfung (Hund, Katze)

Wer schon selbst unter einer Verstopfung gelitten hat, der weiß genau, was man dabei empfindet. Kommt es im Darmtrakt des Tieres zu einer Verdickung des Kots, dann wird der Darmausgang blockiert. Folglich ist ein Ausscheiden des Kots nicht möglich. Ab einem gewissen Zeitpunkt verursacht dieses Beeinträchtigung Schmerzen und ein unangenehmes Völlegefühl. Hat der Hund oder die Katze zu wenig Auslauf, dann kann aufgrund des Bewegungsmangels dieses Phänomen hervorgerufen werden. Aber auch einige Medikamente sind mitunter nicht ganz unschuldig an einer Verstopfung. Selbst eine Stoffwechselerkrankung kann man als Auslöser nicht gänzlich ausschließen. Nicht immer muss man sofort zum Tierarzt. Manchmal reicht schon die Beigabe von Milch im Futter aus. Leidet der geliebte Vierbeiner allerdings ständig an einer Verstopfung, dann muss eine intensive Ursachenforschung betrieben werden.

 

Virusenteritis (Kaninchen) 

Virusenteritis zählt zu den viralen Durchfallerkrankungen. Vor allem Jungtiere sind von dieser Erkrankung betroffen. Meist betrifft es die Altersgruppen zwischen der 3. und 12. Lebenswoche. Durch die orale Aufnahme der Viren gelangen die Erreger letztendlich in die Schleimhaut des Dünndarms. Der Vermehrungsvorgang geht rasant vonstatten. Der Virus verhindert die lebenswichtige Nährstoffaufnahme. Folglich leidet das Kaninchen unter einem extremen Flüssigkeitsverlust. Als Leitsymptom wird ein quälender Durchfall ausgemacht. Mit der Zeit treten bei dem Tier Austrocknungserscheinungen auf. Es muss umgehend geholfen werden. Allerdings ist die Todesrate bei diesem Virus hoch. Meist handelt es sich um einen Balanceakt, um eine gesunde Darmflora wiederherzustellen.

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