Tierkrankheiten W

Warzen (Hund)

Warzen bei Hunden können nie gänzlich ausgeschlossen werden. Daher kommen die Warzen hin und wieder vor. Ihren Ursprung haben die Warzen oftmals in den oberen Haut- oder Schleimhautschicht. In Fachkreisen redet man von einer sogenannten Papillomatose. Diese Veränderungen können aufgrund von Viren hervorgerufen werden. Über kleinere Hautabschürfungen oder Wunden kann das Virus übertragen werden. Nach ungefähr 4 Wochen werden erste Knötchen sichtbar. Diese entwickeln sich später zu Warzen. In der Regel verschwinden die Warzen nach einiger Zeit wieder. Sie sind gutartig und haben daher keine negativen Auswirkungen auf den Hund. Eine Übertragung auf den Menschen ist nicht möglich. Werden die Warzen vom Hund als störend empfunden, dann sollte über eine Entfernung nachgedacht werden.

 

Welpen- und Junghund-Pyodermie

Geläufige Namen für die Welpen- und Junghund-Pyodermie sind unter anderem auch Akne der Junghunde, Eiterflechte oder Impetigo. Hinter diesen Begriffen verbirgt sich eine bakterielle Entzündung der Haut. Genetische Ursachen, Parasiten oder Ernährungsmangel werden als Ursache ausgemacht. Doch auf eine hundertprozentige Zielrichtung will sich kein Experte festlegen. Begleiterscheinungen wie Krusten, Pusteln oder Pickel treten bei dieser Erkrankung vordergründig auf. Bei den Welpen werden diese Symptome meisten am Bauch, Brustkorb oder den Achseln sichtbar. Mit der Vollendung des ersten Lebensjahres kann die Entzündung von ganz allein ausheilen. Einige Hunde hingegen leiden auch im Erwachsenenalter an dieser Akne. Desinfizierende oder antibiotische Shampoos können eine effiziente Wirkung entfalten und entsprechend helfen.

 

Wirbelsäulenverletzungen (Kaninchen)

Wird ein Kaninchen in der Wohnung gehalten, dann können Wirbelsäulenverletzungen relativ häufiger auftreten. Meist passiert dieses Phänomen, wenn das Tier aufgeregt umherspringt. Aber auch falsches Tragen oder das Einfangen eines Kaninchens kann eine Verletzung herbeiführen. Im Wirbelkörper entstehen infolge dieser Handlungen entweder Verrenkungen oder Verschiebungen. Selbst ein Bruch an einem Wirbelkörper wäre sogar denkbar. Mitunter werden durch die Einengung, die Nerven oder Muskeln nicht richtig versorgt. Sogenannte Ausfallerscheinungen oder Lähmung können auftreten. Um eine genaue Prognose zu erhalten, muss das Tier klinisch untersucht werden. Erst dann wird das gesamte Ausmaß der Verletzung sichtbar. Je nach Verlauf wird der Tierarzt entsprechende Therapien ansetzen. Im ungünstigsten Fall muss eine Einschläferung in Betracht gezogen werden.

 

Wobbler-Syndrom (Hund)

Grundsätzlich dreht es sich beim Wobbler-Syndrom um eine Veränderung im Bereich der Halswirbelsäule. Diese übt Druck auf das Rückenmark aus. Warum ein Hund sich überhaupt mit dieser Veränderung herumplagen muss, das ist bis heute nicht geklärt. Einige Faktoren tragen zu diesem Phänomen bei. Instabile Wirbelkörper, Bandscheibenvorfall oder Missbildungen am Wirbelkörper. Auch knöcherne Zubildungen sowie Verengungen können mitverantwortlich für das Wobbler-Syndrom sein. Bewegungsstörungen können ein erster Hinweis auf diese Erkrankung sein. Im Allgemeinen verschlechtert sich das Gangbild. Der geliebte Vierbeiner lässt den Kopf hängen und hat ebenso mit Gleichgewichtsstörungen zu kämpfen. Deutliche Schmerzen an der Halswirbelsäule machen die Sache nicht unbedingt einfacher. Leichte Fälle können mit entzündungshemmenden Medikamenten behandelt werden. Wird es komplizierter, dann hilft nur noch ein chirurgischer Eingriff.

 

Wunde Läufe (Kaninchen) 

Ein recht verbreitetes Problem stellen wunde Läufe beim Kaninchen dar. Oftmals handelt es sich um eine langwierige Geschichte. Mehrere Ursachen sind für diese schmerzhaften Symptome verantwortlich. Es reicht schon ein harter Untergrund aus. Wurde an Überstreu gespart, dann kann das bereits eine Ursache für wunde Läufe sein. Aber auch Kies, Gehwegplatten oder Sand rufen diese Veränderungen hervor. Eine unsaubere Haltung ist für das Kaninchen absolut kontraproduktiv. Übergewichtige Kaninchen können durch eine falsche Belastung eher unbewusst wunde Läufe auslösen. Daher sollte der Kaninchenhalter darauf achten, dass stets ein weicher Untergrund vorhanden ist. Offene Wunden müssen mit einem Verband geschützt werden, damit sich der Zustand nicht verschlimmert.

 

Wurmbefall (Kaninchen, Hund, Katze) 

Nicht sofort ist erkennbar, ob ein Kaninchen, Hund oder eine Katze von einem Wurmbefall betroffen ist. Gerade im Anfangsstadium trifft dieses Phänomen zu. Auch die Art des Wurmbefalls kann unterschiedlich ausfallen. Entscheidend für eine genaue Prognose sind das Alter, der Gesundheitszustand und die Widerstandsfähigkeit des Tieres. Liegen erste Warnsignale vor, dann wäre ein vorsorglicher Tierarztbesuch vorteilhaft. Haarausfall, Müdigkeit, Schwäche, stumpfes Fell oder Gewichtsverlust können erste Anzeichen für einen Wurmbefall sein. Mitunter befinden sich kleinere Wurmteile im Kot oder Erbrochenen wieder. Wurmkuren können bereits im vornherein sinnvoll sein. Ist das Tier von der Infektion betroffen, dann wird der Tierarzt entsprechende Behandlungsschritte einleiten.

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