Tierkrankheiten Z

Zahnerkrankungen (Kaninchen)

Generell haben es Zahnerkrankungen in sich. Bei Kaninchen können diese Symptome massive Auswirkungen haben. Eine Früherkennung von Zahnerkrankungen kommt nur in den seltensten Fällen vor. Allerdings sind die Beeinträchtigungen auf das Allgemeinbefinden ziemlich hoch. Zahnprobleme können aus ganz unterschiedlichen Gründen auftauchen. Die Ernährung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Zu viel Mais oder Körner sowie Brot sind nicht ganz unschuldig an diesem Phänomen. Diese Produkte sollten eher sparsam verfüttert werden. Klee, Löwenzahn, Gras und hochwertiges Heu sind um ein Vielfaches besser für das Kaninchen. Aber auch angeborene Fehlstellung im Kiefer oder genetische Defekte sind mitunter für eine Zahnerkrankung verantwortlich. Stellt ein Kaninchenhalter Veränderungen fest, dann sollte der Tierarzt das Kaninchen in Augenschein nehmen. Wird nichts unternommen, dann kann das Kaninchen aufgrund der Zahnfehlstellen oder der Zahnerkrankung sogar verhungern.

 

Zahnstein (Hund, Katze)

Anlagebedingt bleiben einige Rassen vom Zahnstein nicht verschont. Eine verstärkte Zahnsteinbildung kann bei Hunden sowie bei Katzen aufgrund von anatomischen Besonderheiten auftreten. Oftmals sehen viele Tierhalter dieses Phänomen eher als banal an. Allerdings kann Zahnstein einige Begleiterscheinungen auslösen. Mitunter verweigern die geliebten Vierbeiner die Futteraufnahme. Selbst Zähne könnten ausfallen. Auch die chronischen Entzündungen im Mundraum sind nicht zu unterschätzen. Zumal die Entzündungen sich außerdem in anderen Körperzonen ausbreiten können. Für den gefährlichen Zahnbelag sind vorrangig Bakterien verantwortlich. Speichel, Keime, Futterreste oder Salze tragen zum Zahnstein bei. In Fachkreisen spricht man auch von Plaque. Je nach Verlauf entsteht beim Tier ein unangenehmer Maulgeruch. Die Zahnfleischtaschen können zudem mit Eiter gefüllt sein. Grundsätzlich ist Zahnstein keine Bagatelle. Folglich sollte die betroffene Katze oder der Hund dem Tierarzt vorgestellt werden.

 

Zecken (Kaninchen, Hund, Katze)

Auf einige ungebetene Gäste kann die Katze, der Hund oder das Kaninchen liebend gern verzichten. Freigänger bleiben auf ihren Touren von Zecken oftmals nicht verschont. Ohne es zu bemerken, bringt das Tier die achtbeinigen Blutsauger mit nach Hause. Die Zecken sehen nicht nur eklig aus, sondern sie können auch Krankheiten übertragen. Vorzugsweise werden die geliebten Vierbeiner an den unmöglichsten Stellen gestochen. Es handelt sich um Bereiche, wo das Tier selbst nichts unternehmen kann. Entweder im Nacken, am Kinn, hinter den Ohren oder auf der Brust. Dort nisten sich die Plagegeister ein und saugen sich mit Blut voll. Dieser Zustand löst natürlich Unbehagen aus. Eine Zeckenentfernung sollte unbedingt vollzogen werden. Geeignete Hilfsmittel dafür sind vor allem die Zeckenzange, Pinzette oder Zeckenlasso. Bei diesem Vorgang ist es wichtig, dass der Parasit am Stück entfernt wird. Werden im Nachhinein Veränderungen am Haustier sichtbar, wie Rötungen oder Schwellungen, dann ist der Tierarzt die beste Lösung.

 

 Zwingerhusten (Hund)

Wochenlang kann ein Zwingerhusten dauern. Ein schrecklicher Zustand. Nicht nur für das Herrchen, sondern vor allem für den geliebten Vierbeiner. Bei der Erkrankung sind vor allem die oberen Atemwege betroffen. Gerade die Luftröhre und die Bronchien werden extrem belastet. Zwingerhusten ist eine hoch ansteckende Krankheit und kommt zudem weltweit vor. Mehrere Ursachen können zu diesem Phänomen beitragen. Nicht nur Vieren und Bakterien, sondern auch ein allgemeiner schlechter Gesundheitszustand kann einen Zwingerhusten auslösen. Oftmals muss sich der betroffene Hund übergeben, würgen, rotzen oder husten. Hat der Hund viel Kontakt zu anderen Artgenossen, dann ist das Tier eher gefährdet. Mit einer vorsorglichen Impfung gegen die Krankheit kann der Hund zuverlässig geschützt werden.

 

Zwischenzehenentzündung (Hund)

Alle Hunderassen können an einer Podoermatitis erkranken. Hinter diesem Wort verbirgt sich die Zwischenzehenentzündung beim Hund. Gehäuft tritt das Krankheitsbild aber beim Dackel, Boxer, Schäferhund und der Doge auf. Am meisten sind die Vorderpfoten von dieser Beeinträchtigung betroffen. Die Entzündung findet praktisch zwischen den Krallen statt. Die dünne Haut wird erst beim Spreizen sichtbar. Mehrere Faktoren können eine Entzündung hervorrufen. Bereits kleine Fremdkörper wie Dornen, Steine oder Holzsplitter können der Auslöser für die Erkrankung sein. Aber auch Pilze, Allergien oder Parasiten können die Haut reizen und entsprechende Symptome hervorrufen. Liegt eine Zwischenzehenentzündung beim Hund vor, dann wird das Tier von einem lästigen Juckreiz geplagt. Ausführliche Behandlungsmethoden wird der Tierarzt nach genauer Untersuchung einleiten.

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