Wann öffnen sich bei Welpen die Augen und Ohren?

Wann öffnen sich bei Welpen die Augen und Ohren?

Nach der Geburt sind Welpen zunächst vollkommen hilflos. Ihre Augen und Ohren sind noch verschlossen. In den ersten beiden Wochen besteht ihr Alltag praktisch ausschließlich aus fressen und schlafen.

Wann sich bei Welpen die Augen und Ohren öffnen und wie die weiteren Entwicklungsschritte danach aussehen, erfahren Sie im Folgenden.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Die Augen und die Ohren öffnen sich bei Welpen ungefähr 10 bis 14 Tage nach der Geburt.
  • Bis die Sehkraft und das Gehör nach dem Öffnen richtig funktionieren, dauert es einige Tage.
  • Ihre Umwelt nehmen Welpen erst ab der dritten Woche langsam wahr.
  • Ab der vierten bis fünften Woche beginnt die Prägungs- und Sozialisierungsphase der jungen Hunde.
  • Eine Trennung von der Mutter sollte frühestens nach der vollständigen Entwöhnung der Welpen erfolgen.

Die ersten beiden Wochen im Leben eines Welpen

Direkt nach der Geburt sind die Augen und Ohren des Welpen noch geschlossen. Auch sein Geruchssinn ist zunächst nur schwach entwickelt. Die Augen und die Ohren öffnen sich bei Welpen erst nach ungefähr 10 bis 14 Tagen. Bis die kleinen Vierbeiner richtig sehen und hören können, dauert es dann allerdings nochmal einige Tage.

Die erste Zeit verbringt ein Welpe ausschließlich in der Nähe seiner Mutter und seiner Geschwister. Er lässt sich putzen, trinkt Milch und schläft. Davon abgesehen geschieht in der ersten Lebenswoche des Welpen nicht viel.

Nach etwa einer Woche versuchen die Hundebabys dann zum ersten Mal in ihrer Wurfkiste herumzukriechen, bevor sie in ihrer zweiten Lebenswoche langsam üben, aufzustehen und ein wenig zu laufen. Nach den ersten beiden Wochen, die als neonatale Phase bezeichnet werden, haben die kleinen Vierbeiner ihr Geburtsgewicht nahezu verdoppelt.

Woche drei und vier im Leben des Welpen

Ab der dritten Woche beginnen Welpen langsam aber sicher damit, ihre Umwelt deutlich wahrzunehmen und ihre Umgebung zu beobachten. Sie reagieren auf Geräusche und versuchen unermüdlich, sitzen und laufen zu lernen. Das fällt ihnen zu Beginn allerdings noch erkennbar schwer, da Welpen ihr Gleichgewicht noch nicht sonderlich gut halten können.

Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis die kleinen Vierbeiner sicher genug sind und damit anfangen, ihre Umgebung zu erkunden. Darüber hinaus beginnen sie in dieser als Übergangsphase bezeichneten Zeit der Entwicklung auch damit, sich im Bellen sowie der eigenständigen Körperpflege zu versuchen.

Prägung und Sozialisierung des Welpen

Ab der vierten bis fünften Lebenswoche beginnen dann schließlich die Prägung und die Sozialisierung der Welpen. Die kleinen Vierbeiner lernen ihre Umwelt kennen und sammeln jeden Tag neue Erfahrungen, an die sie sich für den Rest ihres Lebens erinnern werden.

Ab der vierten Woche lässt die Muttermilchproduktion bei der Hündin nach, sodass nicht mehr genug Milch vorhanden ist, um alle Welpen satt zu bekommen. Ab diesem Zeitpunkt kann langsam mit der Zufütterung begonnen werden.

Ab der achten bis zehnten Woche werden die Welpen dann schließlich entwöhnt und ernähren sich ab sofort nur noch von fester Nahrung. Eine Trennung von der Mutter sollte frühestens zu diesem Zeitpunkt erfolgen. Bei größeren Hunderassen ist es sogar sinnvoll, mit dem Umzug bis zur 12. Lebenswoche zu warten.

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