Welpen entwurmen: das müssen Sie wissen

Welpen entwurmen: das müssen Sie wissen

Der Anblick von Welpen lässt nicht nur das Herz von Hundeliebhabern höher schlagen. Es gibt vermutlich kaum einen Menschen, der sich dem niedlichen Aussehen der kleinen Vierbeiner entziehen kann.

An Würmer dürften die meisten dabei auf jeden Fall nicht denken. Allerdings können Welpen durchaus schon von Geburt an mit den lästigen Parasiten infiziert sein und aufgrund ihres schwachen Immunsystem sogar bleibende Schäden erleiden.

Aus diesem Grund ist es ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesundheitsvorsorge, dass Sie Ihre Welpen frühzeitig entwurmen. Was Sie dabei beachten müssen, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Welpen können sich im Mutterleib sowie über die Muttermilch mit Würmern infizieren.
  • Da das Immunsystem bei Hundebabys noch nicht richtig entwickelt ist, ist der Wurmbefall für sie besonders gefährlich.
  • Welpen sollten zwei Wochen nach der Geburt das erste Mal entwurmt werden.
  • Es wird empfohlen, die Entwurmung alle zwei Wochen zu wiederholen, bis die letzte Aufnahme von Muttermilch zwei Wochen zurückliegt.
  • Die Vorteile der Entwurmung überwiegen die Risiken möglicher Nebenwirkungen von Wurmkuren bei Welpen deutlich.

Woher haben Welpen Würmer?

Viele Hundehalter sind sich gar nicht darüber im Klaren, dass Welpen schon bei ihrer Geburt mit Würmern infiziert sein können. In der Regel handelt es sich dabei um Spulwürmer, deren Larven sich im Körper des Muttertieres verkapselt haben.

Durch die Änderungen im Hormonhaushalt werden die Larven während der Trächtigkeit aktiviert und wandern in die Gebärmutter, wo sie dann die Embryos infizieren können. Darüber hinaus können sich die Welpen auch über die Muttermilch mit den Larven des Spulwurms infizieren.

Würmer sind für Welpen lebensgefährlich

Würmer sind für Hunde jeden Alters ausgesprochen unangenehm. Für Welpen ist der Befall jedoch besonders gefährlich. Das liegt unter anderem daran, dass das Immunsystem der kleinen Vierbeiner noch nicht vollständig entwickelt ist.

Kommt es zu einer Infektion mit Würmern, können sich diese im Körper des Welpen sehr schnell vermehren und neben den typischen Beschwerden mit der Verdauung schwere Schäden an Organen wie der Leber oder der Lunge verursachen.

Im schlimmsten Fall kann ein massiver Wurmbefall für Hundebabys sogar tödlich enden. Verhindern lässt sich das nur, indem die Welpen zeitnah nach der Geburt entwurmt werden.

Welpen richtig entwurmen

Um gesundheitliche Schäden zu vermeiden, sollten Welpen bereits in einem Alter von zwei Wochen das erste Mal entwurmt werden. Im Anschluss daran wird empfohlen, das Entwurmen der jungen Hunde alle zwei Wochen zu wiederholen. Dieser Rhythmus sollte so lange beibehalten werden, bis die letzte Aufnahme von Muttermilch zwei Wochen zurückliegt.

Nutzen Sie für die Entwurmung Ihrer Welpen unbedingt geeignete Wurmkuren. Ihr Tierarzt wird Sie bei der Wahl des richtigen Präparats unterstützen und Ihnen erklären, wie Sie dieses korrekt anwenden.

Neben herkömmlichen Wurmkuren gibt es mittlerweile auch eine Reihe von pflanzlichen Präparaten gegen Würmer. Um Ihre Welpen zu entwurmen, sind derartige Produkte jedoch nicht empfehlenswert.

Die Entwurmung der Mutter schützt die Welpen

Beschränken Sie sich bei der Bekämpfung von Würmern nicht nur auf die Welpen, sondern kümmern Sie sich auch um die Entwurmung des Muttertieres. Die Gabe bestimmter Wurmkuren während der Trächtigkeit und nach der Geburt kann dazu beitragen, den Schutz der Welpen zu verbessern.

Sprechen Sie Ihren Tierarzt daher am besten darauf an, mit welchem Präparat Sie Ihre trächtige Hündin entwurmen sollten.

Warum muss man Welpen so oft entwurmen?

Ausgewachsene Hunde werden entweder bei Bedarf oder prophylaktisch alle drei Monate entwurmt. Der für Welpen empfohlene Rhythmus mag daher zunächst etwas übertrieben erscheinen.

Allerdings ist es dennoch wichtig, Welpen ungefähr alle 14 Tage zu entwurmen. Denn andernfalls ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich die Hundebabys über die Muttermilch erneut infizieren.

Wurmkuren können den Körper des Welpen belasten

Viele Hundehalter stehen dem Thema Entwurmung kritisch gegenüber und entwurmen ihren Vierbeiner nur, wenn er tatsächlich an Würmern leidet, oder nutzen ausschließlich natürliche Präparate.

Das ist durchaus verständlich. Immerhin enthalten herkömmliche Wurmkuren chemische Wirkstoffe, die nicht nur die Darmparasiten abtöten, sondern auch den Körper des Hundes belasten.

Allerdings raten wir Ihnen beim Entwurmen Ihrer Welpen dringend von Experimenten ab. Denn die Risiken, die mit einem möglichen Wurmbefall einhergehen, sind schlicht und einfach zu groß.

Im Zweifel verkraften Ihre Welpen das Entwurmen mit einem chemischen Wirkstoff besser als eine Infektion mit Spulwürmern, die das Wachstum und die Gesundheit der kleinen Vierbeiner möglicherweise nachhaltig beeinträchtigt.

Welpen entwurmen – unser Fazit

Wie Sie sehen, sind Würmer bereits bei der Geburt Ihrer Welpen ein ernstzunehmendes Problem. Eine Infektion während der Trächtigkeit oder beim Säugen kommt sehr häufig vor und hat für betroffene Hundebabys oft fatale Folgen.

Indem Sie Ihre Welpen rechtzeitig und regelmäßig entwurmen, tragen Sie somit entscheidend zu einem guten Start in ein langes und hoffentlich gesundes Hundeleben bei.

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